Heimatverein Wassenberg gibt Kalender mit Bildern von St. Georg heraus

Heimatverein Wassenberg : Wandkalender: Jeden Monat ein neues Bild von St. Georg

Der Heimatverein Wassenberg rückt die Kirche St. Georg in den Fokus seines Kalenders für das Jahr 2019. In jedem Monat gibt es ein Kunstwerk mit Bezug zur Kirche zu sehen.

Seit einigen Jahren begleitet der Heimatverein viele Wassenberger in Form eines Kalenders mit großformatigen Bildern durch das Jahr. Für den Kalender des Jahres 2019 rückt der Heimatverein die Kirche St. Georg anlässlich ihres 900-jährigen Bestehens in den Fokus. Und zwar aus Sicht der Maler. Diesmal finden sich in dem Kalender ausschließlich Malereien und Skizzen, Fotografien und Postkarten sind nicht vertreten.

Trotz dieses recht engen Fokus ist es Sepp Becker und Bernd Serode, die die Redaktion des Kalenders übernommen hatten, gelungen, ein Vielzahl von Perspektiven, Themen und Wandlungen aufzuzeigen. Alle abgebildeten Kunstwerke haben jedoch eines gemein: Sie haben etwas mit St. Georg zu tun.

So gibt es zum Beispiel im Oktober ein modernes Bild von Hubert Plücken. Darin schaut der Betrachter über den Gondelweiher auf den Wehrturm und die Kirche. Im September sind auf einem Bild von Jean Grothe Arbeiter bei der Kartoffelernte zu sehen, die Stadt bildet den Hintergrund. Kurt Römer sen. lässt den Betrachter im Juli vom Wingertsberg auf Wassenberg – im Titel als Luftkurort bezeichnet – schauen. Und Will Andermahr zeichnete die „Alte St. Georgs-Basilika“, die im Januar zu sehen ist.

Erst auf den zweiten Blick wird die Verbindung des März-Bildes von Günter Preuß zu St. Georg deutlich. Das Aquarell zeigt die alte Bergkirche in Birgelen. Das sei wahrscheinlich die erste Kirche in der Gegend gewesen, sagt Sepp Becker. Deshalb sei sie auch bei St. Georg urkundlich erwähnt. Viel deutlicher und für jeden direkt erkenntlich ist der Bezug beim Titelbild des Arsbecker Malers Hubert Plücken, das einen Blick über die Stadtmauer zur neuen Kirche – mit Burg und Bergfried im Hintergrund – erlaubt.

Etwa 20 Bilder, die teils aus dem Archiv des Heimatvereins, teils aus Privatbesitz stammen, hatten Becker und Serode für den Kalender zur Auswahl gestellt. Am Ende entschieden sie in Absprache mit den Gremien des Vereins, welche Bilder es tatsächlich in den Kalender schaffen sollten. Aussortiert hatten sie schon Werke, die bereits in einem der vier vorherigen Kalender erschienen waren.

Für Becker und Serode ist es der letzte Kalender, den sie federführend gestaltet haben. Beide wollen Platz machen für ein neues, jüngeres Team.

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