Erkelenz: Großeinsatz: Containerbrand in Holzweiler

Erkelenz: Großeinsatz: Containerbrand in Holzweiler

Viele Bürger wurden am Montagmorgen durch lautstarkes Sirenengeheul geweckt. Grund waren zwei Alarmierungen der Feuerwehr, die sich fast zeitgleich zutrugen.

Der erste Einsatz begann nach Angaben von Feuerwehrchef Wolfgang Linkens um 6.58 Uhr. Mit elf Einsatzfahrzeugen mussten der Zug 3 der Feuerwehr Erkelenz, der Umweltschutzzug Schwanenberg-Gerderhahn und der Löschzug Erkelenz-Mitte einschließlich der Drehleiter ausrücken.

Mit 50 Feuerwehrleuten ging es unter der Leitung von Brandoberinspektor Heinz Kamphausen vom Umweltschutzzug zur Entsorgungsfirma Schönmackers nach Holzweiler. Auf dem Firmengelände hatte ein geschlossener 20 Kubikmeter großer Container, der laut Linkens mit Aluminiumabfällen und Bohröl gefüllt war, heftig „reagiert“.

Im Container wurde eine sehr hohe Temperatur gemessen. Die Einsatzkräfte deckten den geöffneten Container mit einem Schaumteppich ab, die erhoffte Wirkung — ein erstickender und kühlender Effekt — blieb jedoch aus. Daraufhin wurde der Container unter ein Hallendach gezogen und mit Sand abgedeckt. Linkens: „Dies führte letztlich zum Erfolg.“ Ein Mitarbeiter der Abfallwirtschaft der Bezirksregierung Köln war ebenfalls an der Einsatzstelle. Der Einsatz endete um 9.30 Uhr. Die Firma Schönmackers richtete eine 24-stündige Brandsicherheitswache am Container ein.

Um 7.11 Uhr musste auch die Löschgruppe Hetzerath ausrücken. Am Kammerbusch in Hetzerath brannte ein Auto. Die Einsatzkräfte der Hetzerather Wehr löschten den Brand.