Heinsberg: Gestrandet im äußersten Westen: Polizei hilft 86-jähriger Thüringerin

Heinsberg : Gestrandet im äußersten Westen: Polizei hilft 86-jähriger Thüringerin

Eine Seniorin aus Thüringen geriet bei einer Reise in den äußersten Westen der Republik - genauer gesagt nach Heinsberg - in arge Not. Am Ende ihrer langen Reise stand sie mitten in der Nacht ohne Geld da. Sie fand jedoch Hilfe bei der Polizei.

Als die Seniorin in der Nacht am Bahnhof ankam, musste sie mit dem Taxi weiterfahren. Ihr restliches Bargeld reichte aber nur noch für diese ungeplante Fahrt - und ihre Bankkarte funktionierte am Geldautomaten nicht. Mittellos und ohne Bleibe war die alte Dame also in Heinsberg sozusagen gestrandet.

Der hilfsbereite Taxifahrer bot an, sie zur nächsten Polizeidienststelle zu fahren. Dort konnte man ihr aber auch keine Unterkunft vermitteln. Was nun? „Kann ich nicht hierbleiben und auf das Öffnen der Bank warten?“, fragte sie die Polizisten. Die Beamten erfüllten ihr den Wunsch und versorgten die Dame bis in den Morgen. Neben einer Pritsche zum Ausruhen bekam sie auch noch ein kleines Frühstück.

Am nächsten Tag konnte die Seniorin wieder Geld abheben und ihre Reise fortsetzen. Der Spruch „Polizei, dein Freund und Helfer“ hatte sich für sie bewahrheitet.

(red/pol)