Heinsberg: Gelungene Premiere für Tafelkunden in Christuskirche

Heinsberg: Gelungene Premiere für Tafelkunden in Christuskirche

Unter dem Motto „Alle an einem Tisch“ fand die Premiere des Martinsessens für Tafelkunden in der Christuskirche in Heinsberg statt. „Es ist gar nicht so einfach, Bedürftige und Nichtbedürftige an einen Tisch zu bekommen, denn von beiden Seiten gibt es Berührungsängste. Umso schöner ist es, dass es hier so wunderbar funktioniert hat“, so der Vorsitzende der Tafel, Pfarrer Sebastian Walde.

Im Vorfeld gab es den Aufruf, Essenskarten zu kaufen. Doch sollte jeder, dem es finanziell möglich ist, wenigstens zwei Karten erwerben: eine für sich und eine für einen bedürftigen Tafelkunden. So kamen, mit dem Martinsprinzip des Teilens, 40 Karten zum Verteilen zusammen.

„Das Martinsessen ist eine schöne Idee, weil es für uns Menschen so wichtig ist, das, was Martin von Tours damals getan hat, in unsere Zeit zu übersetzen - auch heute zu teilen“, so Schirmherr der diesjährigen Weihnachtspäckchen-Aktion der Tafel und des Martinsessens, Propst Markus Bruns.

Bei einem geselligen Beieinander gab es Gulaschsuppe, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes zubereitet und verteilt wurde.

Nach dem Essen wurde noch gemeinsam musiziert und unter anderem „Das Brot das wir teilen“ gesungen.

Mit Aktionen wie diesen „können wir versuchen, die Ungerechtigkeit in der Welt auszugleichen - denn es gehört zur Gerechtigkeit, dass jeder etwas zu essen bekommt.“.

(kath)
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