Geilenkirchen: Geilenkirchen: Altenpflegerin stirbt durch Messerstiche

Geilenkirchen: Geilenkirchen: Altenpflegerin stirbt durch Messerstiche

Mit mehreren Messerstichen ist in der Nacht zum Sonntag in der Flurstraße in Geilenkirchen-Bauchem die 42-jährige Mutter von zwei Söhnen, sechs und acht Jahre alt, getötet worden. Noch in der Nacht nahm die Polizei den von der Altenpflegerin getrennt lebenden Ehemann unter dringendem Tatverdacht in seiner Geilenkirchener Wohnung fest. Er hat inzwischen die Tat gestanden.

Durch Möbelrücken und laute Schreie in der Etage unter ihr war eine Bewohnerin des Mehrfamilienhauses in Geilenkirchen am Samstagabend gegen 22.30 Uhr auf das schreckliche Geschehen aufmerksam geworden. Die Frau sah sich aufgrund der markerschütternden Schreie dazu veranlasst, die Polizei anzurufen.

Als zwei Beamte der Wache Geilenkirchen eintrafen, fanden sie im Wohnzimmer der Parterrewohnung eine leblose Frau in einer Blutlache liegend vor. Die alarmierte Notärztin des Rettungsdienstes konnte kurze Zeit später nur noch den Tod der etwa 40-Jährigen Mutter von zwei Söhnen feststellen.

Innerhalb kurzer Zeit erhärtete sich aufgrund von Beobachtungen der Verdacht, dass der getrennt lebende Ehemann etwas mit dem Mord zu tun haben könnte. Dieser hatte kurz zuvor den Tatort fluchtartig verlassen.

Die sofort eingeleitete Fahndung war nur eine knappe Stunde später von Erfolg gekrönt. Der Mann konnte an seiner Geilenkirchener Wohnung von Polizeibeamten festgenommen werden. In der Nähe seiner Wohnung wurde zudem eine Mülltonne entdeckt, in die der Tatverdächtige offensichtlich einige Gegenstände geworfen hatte.

Noch in der Nacht begannen Beamte der Kriminalpolizei mit dem Verhör. Zwischenzeitlich eingetroffene Beamte des Polizeipräsidiums Aachen nahmen in der Wohnung die Spurensicherung auf.

In den frühen Morgenstunden wurde der Leichnam des Opfers abgeholt und der Gerichtsmedizin zur Obduktion zugeführt. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde die Altenpflegerin durch mehrere Messerstiche getötet.

Wie Oberstaatsanwalt Robert Deller am Sonntag auf Anfrage mitteilte, geht die Staatsanwaltschaft von einem Streit zwischen dem getrennt lebenden Paar aus, in dessen Verlauf es zu dem Tötungsdelikt gekommen ist. In einer ersten Vernehmung habe der Mann die Tat gestanden. Einzelheiten zum Tathergang und zum Motiv habe er noch nicht genannt.
Diese werden nun in weiteren Vernehmungen erwartet.

Die Tatwaffe, so Deller, habe man noch nicht gefunden. Weitere Erkenntnisse über diese schreckliche Familientragödie wird die Staatsanwaltschaft nach der Obduktion mitteilen.

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