Rurauenkreuz restauriert: Für die kommenden Generationen erhalten

Rurauenkreuz restauriert : Für die kommenden Generationen erhalten

Unter einer stattlichen Eiche, am Rande der Karkener Au, in der Nähe eines „toten Rurarmes“, steht es, das Rurauenkreuz. Anfang der 1970er Jahre soll es vom Pächter des damals als Angelgewässer genutzten Rurarmes in Zusammenarbeit mit einigen Karkener Bürgern aufgestellt worden sein. Ein ehemaliges Grabkreuz wurde so zu einem Wegekreuz.

Im Rahmen der geführten Fahrradwanderungen entlang der Karkener Kapellen und Wegekreuze stellte der Wanderführer Rolf Matzutt fest, dass das Kruzifix stark renovierungsbedürftig war. Vor allem der Korpus machte einen erbärmlichen Eindruck. Wenn dieses Kruzifix auch für kommende Generationen erhalten bleiben sollte, musste etwas geschehen.

Der Zufall wollte es, dass zur gleichen Zeit der Korpus am Kreuz an der Schule durch einen noch gut erhaltenen Korpus eines Grabkreuzes ersetzt werden sollte. Ein Bewohner in der Nachbarschaft war bereit, den Korpus vom abgeräumten Grab seiner Großeltern zur Verfügung zu stellen. Es stellte sich aber heraus, dass er für das mächtige Kreuz an der Schule zu klein war.

Für das Rurauenkreuz hatte er jedoch genau die richtige Größe. Diese Gelegenheit nutzte Matzutt, um die Restaurierung in die Tat umzusetzen. Mit dem Karkener Tischler Friedhelm Brudermanns fand er einen Fachmann für die Holzarbeiten. Inzwischen wurde das Kruzifix demontiert, ein einer Werkstatt bearbeitet, mit einem neuen Farbanstrich versehen und anschließend der „neue“ Korpus angebracht.

Die zweite Station von insgesamt 17 des Rundweges entlang der Karkener Kapellen und Wegekreuze erstrahlt jetzt wieder in neuem Glanz.

Die Wanderroute entlang der Karkener Kapellen und Wegekreuze kann jetzt auch als PDF-Datei auf der Webseite www.westzipfel-interaktiv.de aufgerufen und ausgedruckt werden.