Fünf Einsätze für die Hückelhovener Feuerwehr zum Wochenbeginn

Fünf Einsätze : Hückelhovener Feuerwehr mehrfach gefordert

Einen arbeitsreichen Wochenbeginn verzeichnete die Hückelhovener Feuerwehr. Zu gleich fünf Einsätzen mussten die Kräfte bis Montagmittag ausrücken.

„Hierbei ließ die Palette der Einsätze keinen Wunsch offen. Von der Personenrettung über die Drehleiter sowie einen Dachstuhlbrand oder einen Wasserschaden bis zu einer Ölspur und einem Brandmeldealarm war fast alles vertreten“, so Feuerwehrsprecher Josef Loers.

Der erste Einsatz war eine Personenrettung über die Drehleiter. Hier musste eine Person nach einem medizinischen Notfall schonend aus der Wohnung gerettet werden. Hierzu war die Bereitschaftsgruppe des Löschzugs Hückelhoven im Einsatz

Weiter ging es dann nach Baal wegen eines Dachstuhlbrandes. Hier war aus unbekannter Ursache der Dachstuhl in Brand geraten. Die Einsatzkräfte setzten zwei Atemschutztrupps ein und konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen und das Feuer löschen. Loers: „Durch das schnelle Eingreifen sowie das umsichtige Vorgehen konnte der Schaden am Wohnhaus auf den Entstehungsbereich begrenzt werden. Im Einsatz waren der Löschzug 1 Hückelhoven, der Löschzug 3 mit Doveren, Baal, Rurich sowie die Löscheinheit Hilfarth.

Parallel zum Brandeinsatz wurde ein Wasserschaden in Hückelhoven gemeldet. Hier war eine Wasserleitung geplatzt und hatte die Keller von drei Einfamilienhäusern unter Wasser gesetzt. Der ebenfalls alarmierte Energieversorger sperrte umgehend die Wasserzufuhr ab und schaltete die Wohnhäuser spannungsfrei. Hiernach konnten die Einsatzkräfte gefahrlos zwei Tauchpumpen einsetzen und die vollgelaufenen Keller leerpumpen. „Da die Hückelhovener Kollegen schon beim Dachstuhlbrand im Einsatz waren, übernahmen die Kräfte der Löscheinheit Kleingladbach die Einsatzstelle“, so Sprecher Loers.

Zum nächsten Einsatz mussten dann die Kräfte aus Brachelen ausrücken. Gemeldet wurde eine Ölspur auf der Neustraße. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Straße und streuten eine zehn Meter lange Kraftstoffspur ab.

Darüber hinaus hatte in der Hauptschule in Hückelhoven die Brandmeldeanlage einen Feueralarm ausgelöst. Die alarmierten Einsatzkräfte des Löschzugs 1 Hückelhoven sowie die hauptamtliche Wache setzten einen Atemschutztrupp ein, der den betroffenen Bereich kontrollierte. Loers: „Hier wurde man dann auch schnell fündig. Ein Handdruckknopfmelder konnte als Ursache ausfindig gemacht werden. Ein Schadenfeuer wurde nicht gefunden.“

Insgesamt waren nach Angaben des Feuerwehrsprechers 88 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 24 Einsatzfahrzeugen im Einsatz.

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