Frühjahrskonzert des Instrumentalvereins St. Marien Straeten

Instrumentalverein St. Marien Straeten : Wunderbare musikalische Reise

Zu seinem bereits 32. Frühjahrskonzert begrüßte der Instrumentalverein St. Marien Straeten seine Besucher wie gewohnt in der Straetener Mehrzweckhalle in frühlingshaftem Ambiente.

Mit zahlreichen, frisch gepflanzten Blumenarrangements am Bühnenrand und einem großen Notenschlüssel aus Papierrosen, wie sie auch die Maiherzen zieren. „Musik macht Freu(n)de“ lautete dazu das Motto in farbigen Buchstaben auf der Bühne.

Den Anfang machte das Ausbildungsorchester unter der Leitung von Michael Knoben. Eindrucksvoll bewiesen sich die jungen Musiker an „Crossroads“ von Michael Oare oder „Everything for a Dream“ von Richard L. Saucedo, wo doch außerhalb der Halle noch lautstark ein Gewitter den Ton angeben wollte. In einem Arrangement von Michael Sweeney brillierte der Nachwuchs mit „Star Wars: The Force Awakes“ und beendete sein Programm mit „Return of the Vikings“ von Bert Appermont. Doch so schnell ließ das Publikum die „Music Kids“ nicht von der Bühne. Perfekt sauber dargeboten ließen sie ihre Visitenkarte mit dem Radetzki-Marsch auf der Bühne zurück.

Mit „Call of Heroes“ von Michael Geisler startete das große symphonische Blasorchester unter der Leitung von Jan van Hulten gelungen in seinen Teil des Konzerts. Er sei der „Hero“ des Orchesters, scherzten Stephanie Corsten und Andreas Evers in ihrer gemeinsamen Moderation des gesamten Abends. Es folgte das beeindruckende Stück „Jericho“ von Bert Appermont, bei der sogar die menschliche Stimme einer ganzen Bläsergruppe zum Einsatz kam. Mit „Hotel California“, arrangiert von Stefan Schwalgin, führte das Orchester seine Gäste in die Pause.

„The Washington Post“ hieß das erste Stück von J.P. Sousa im zweiten Teil des Konzerts. Auf das „Original Inspiration“ von Jan de Haan folgten zwei weitere Arrangements: die „Bohemian Rhapsody“ von Philip Sparke und „Paris Montmartre“ von Toshio Mashima. Zu Ende ging die wunderbare musikalische Reise, die der Instrumentalverein mit seinen Gästen unternommen hatte, an der „Copacabana“, einem Stück von Manilow de Mey. Und auch die Musiker des großen symphonischen Blasorchesters wurden natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen. Noch ganz im „Reisefieber“, spielten sie „Ich war noch niemals in New York“ und ganz zum Schluss ebenfalls einen Marsch. „Dem Land Tirol die Treue“ klang es für ein rundherum begeistertes Publikum durch die Halle.

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