Hückelhoven: Förderverein Schacht 3 setzt auf frische Farben und bewährtes Personal

Hückelhoven : Förderverein Schacht 3 setzt auf frische Farben und bewährtes Personal

Die Verantwortlichen des Regierungsbezirks haben inzwischen grünes Licht gegeben, was die Sanierung des Schachtgerüstes von Schacht 3 anbetrifft. Diese Feststellung konnte der alte und neue Vorsitzende des Vereins, Detlef Stab, auf der Jahresversammlung des Fördervereins Schacht 3 treffen.

Auf drei Millionen Euro bezifferte er die Kosten für die Sanierung des Industriedenkmals. Mitarbeiter des beauftragten Unternehmens hätten inzwischen bereits Farbproben vom Denkmal genommen.

Neuwahlen zum Vorstand waren weitere wichtige Punkte der Jahresversammlung. Die Leitung übernahm Sozialberater Manfred Küsters. Neben der Wiederwahl des Vorsitzenden Detlef Stab wurden Ludwig Gurniak als sein Stellvertreter und Reinhard Prüfer als Geschäftsführer in ihren Ämtern bestätigt. Gerd Apmann ist dessen Stellvertreter, Karl-Josef Heinrichs wird weiterhin die Kasse verwalten und Frank Sebastian Krüger ist sein Stellvertreter. Als Beisitzer gewählt wurden Heidi Appelt, Inge Kronabeter, Monika Andreas, Jochen Rother, Peter Winkens, Heinz Brandel, Heinz Großert, Peter te Marfelde und Hermann-Josef Brack. Als Revisoren werden Monika Gurniak und Irene Rose fungieren.

Knapp 100 Mitglieder waren der Einladung des Vorstands zur Jahresversammlung gefolgt. Insgesamt zählt der Verein 1100 Mitglieder, die sich zusammen mit dem Vorstand die Aufgabe gestellt haben, die Tradition des Bergbaus weiter aufrecht zu erhalten. Als Beigeordneter der Stadt Hückelhoven sprach auch Dr. Achim Ortmanns zu den Mitgliedern Grußworte.

„Autobahnbeschilderung“

In seinem Jahresbericht sprach Vorsitzender Detlef Stab unter anderem die „Autobahnbeschilderung“ an und vertrat den Standpunkt, eine Beschilderung „Schacht 3, Haus Hohenbusch, Begas-Haus und Selfkantbahn“ könne sei für Besucher von auswärts von großer Bedeutung. Stab kündigte an, für das Aufstellen solcher Schilder weiter zu kämpfen. Dr. Ortmanns sah die Kompetenz in dieser Frage jedoch auf Seiten des Kreises Heinsberg. Auch seien die Gestaltung des Zechengeländes und Wohngebietes sowie die Gestaltung des Platzes am Schachtgerüst, die geplante Arena und die Verknüpfung der Millicher und der Schaufenberger Halde mit einem neuen Park vorrangige Themen.

Detlef Stab sprach in seinem Jahresbericht von großen Erfolgen „kameradschaftlichen Miteinanders“ im Vereinsgeschehen. Der tragische Unfalltod eines zweijährigen Jungen auf dem Schachtgelände vor anderthalb Jahren sei allerdings „ein Schlag“ für den Verein gewesen.

Mehr von Aachener Nachrichten