Selfkant-Isenbruch: Flyer lassen Touristikpläne des Selfkants fliegen

Selfkant-Isenbruch : Flyer lassen Touristikpläne des Selfkants fliegen

Der westlichste Punkt Deutschlands rückte wieder einmal in den Fokus. Denn hier wurden jetzt die neuen Flyer „Der Selfkant... im Heinsberger Land“ vorgestellt. 120.000 Exemplare warten nun darauf, die Region den Lesern spannend zu präsentieren.

Selfkants Bürgermeister Herbert Corsten begrüßte seine Kollegen Bernhard Tholen aus Gangelt und Heinz-Josef Schrammen aus Waldfeucht, ferner Ulrich Schirowski von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Kreis Heinsberg sowie den humorigen Botschafter des Heinsberger Landes, Hastenraths Will und Hans-Georg Minkenberg (Verlag). Corsten freute sich besonders, mit der WFG einen würdigen Partner gefunden zu haben, um auch die Marke „Der Selfkant“ weiterhin professionell zu bewerben.

Die 120.000 Flyer wurden durch den Verlag Hans-Georg Minkenberg gedruckt. Jede Gemeinde präsentierte vier Flyer mit ihren Highlights. Von jedem Flyer wurden 10.000 Stück gedruckt und sollen in die Region locken. Sie werden an vielen Stellen verteilt.

Der Selfkant wirbt mit seinem Westzipfelpunkt und dem Motto „Wie Grenzen verbinden“, dem Bauernmuseum Tüddern, Millen mit seinen historischen Gebäuden sowie mit dem Meditationspfad und dem Naturschutzgebiet. Hier lautet das Motto „Grenzen überschreiten“.

Bürgermeister Bernhard Tholen aus Gangelt bezeichnet die Selfkantbahn als Attraktion, ebenso den Wildpark, das Freizeitzentrum am Info Center und auch den historischen Ortskern Gangelts.

Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen aus Waldfeucht blickte im Flyer zum Freizeitareal Brüggelchen mit Bolleberg, historischem Ortskern Waldfeucht, zur St. Jan Klus („Zur Klus“) und auf die Mühlentour in der Westzipfelregion. Die drei Bürgermeister freuten sich, dass ihrer vor Jahren geborene, gemeinsame Idee zur Touristikförderung durch die WFG eine neue Aufwertung erhalte.

„Es macht sehr viel Sinn, wenn man zusammenarbeitet, es ist eine tolle Idee“, sah Tholen die Region neu aufgestellt. Alle Bürgermeister waren sicher, dass in Zukunft weitere Flyer aus den drei Gemeinden aufgelegt werden. Wobei sie sich, ebenso wie Ulrich Schirowski, dadurch auch einen Ansporn für die übrigen Kommunen im Kreis Heinsberg wünschten, um alle touristischen Highlights gemeinsam zu bündeln.

Ulrich Schirowski verspürt eine ausgezeichnete Entwicklung im Heinsberger Land mit einem starken westlichen Partner. „Es macht keinen Sinn, gegeneinander zu arbeiten“, freute sich Schirowski über eine starke Gemeinschaft und eine sehr gute Entwicklung für die Touristikmarke „Heinsberger Land“. „Es ist schön, dass wir zusammenarbeiten. Der Slogan mit ,Der Selfkant . . . Heinsberger Land‘ sagt schon alles. Die Flyer sollen und werden Appetit machen“, so Schirowski. Er lobte den Selfkant als ausgezeichneten touristischen Vorreiter für das Heinsberger Land an.

„Botschafter“ Hastenraths Will begeisterte sich ebenfalls darüber, dass sein „Selfkantland“, welches er bereits in der Schulzeit als „Perle des Westens“ beschrieben habe, mit im Boot „Heinsberger Land“ sitze und die Ruder fest in Händen halte.

(agsb)
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