Firmen locken mit Sonderangeboten und Neuheiten zum 24. Industriefest

Industriefest : Unternehmen unter die Lupe genommen

In seiner inzwischen 24. Auflage wartete das Heinsberger Industriefest am Wochenende mit einer Premiere auf: Die Eröffnung fand in einer großen Fertigungshalle der Bauunternehmung Florack statt .

Und damit auch erstmals bei einem im Industrie- und Gewerbegebiet ansässigen produzierenden Unternehmen, wie Hubert Heinrichs, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Heinsberger Industriegebiet (IHI), in seiner Begrüßung betonte.

„Von hier aus konnte man die Entwicklung und den Ausbau unseres heutigen Gewerbegebietes verfolgen und miterleben, wie sich sukzessive ein für unsere Kunden attraktives und ansprechendes Einkaufs-Eldorado mit einem tollen Branchenmix gebildet hat.“ Mit dem passenden Motto „Planen, Bauen, Renovieren“ habe man dann gleichsam eine Brücke zum heimischen Handwerk geschlagen.

Alle Firmen hätten sich wieder einmal so Einiges einfallen lassen, um mit vielen Sonderangeboten, Neuheiten, Informationen und Vorführen Kaufanreize zu schaffen, um das Industriefest wieder einmal zu einem „Erlebnis erster Klasse“ werden zu lassen, versprach Heinrichs. „Wir lassen uns an den beiden Tagen von unseren Besuchern unter die Lupe nehmen und schaffen mit unseren Schaustellern und den vielen Attraktionen einen Rahmen, der bei gutem Wetter schon fast einen gewissen Volksfestcharakter hat.“ Den hatte das Fest dann am Sonntag tatsächlich wieder, als nach fast einer Woche wieder die Sonne schien.

Seit mehr als 150 Jahren sei das Unternehmen am Standort und heute mit zwei weiteren Standorten aktiv, inzwischen mit 235 Mitarbeitern und in der fünften Generation. „Das hier ist Andreas Handschrift“, stellte er seine Tochter vor, die auch für die Organisation der Führungen verantwortlich zeichnete, zu denen das Unternehmen am Sonntag einlud. Ein Fest, das zum 24. Mal stattfinde, sei wahrlich eine Traditionsveranstaltung befand der Erste Beigeordnete Jakob Gerards als Schirmherr. Dem Motto entsprechend rief er den Organisatoren zu: „Planen Sie auch in Zukunft Industriefeste! Bauen Sie auf die Unterstützung der Stadt Heinsberg! Renovieren brauchen wie das Industriefest bestimmt noch lange nicht!“

Gerards sah das Fest als „Ideengeber“, das es tatsächlich auf vielfältige Weise ist, von der neuen Brotsorte mit Namen Heimatbrot bis hin zum ausgefallenen Zweirad aus dem Kempener Iron-Chopper-Club, garniert wurde das Ganze mit fetziger Livemusik.

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