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Zwei Männer im Krankenhaus: Feuerwehr verhindert in Heinsberg schlimmeres

Zwei Männer im Krankenhaus : Feuerwehr verhindert in Heinsberg schlimmeres

Zu einem Hausbrand wurde die Heinsberger Feuerwehr am Freitagabend nach Oberbruch gerufen. Die erste und zweite Etage des Wohn- und Geschäftshauses stand bereits vollständig in Flammen, als zwei Personen noch gerettet werden mussten.

Gegen 22:20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Brand in die Laakstraße gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten die erste und zweite Etage des Wohn- und Geschäftshauses bereits vollständig und drohte auf den Dachstuhl überzugreifen.

Zwei Hausbewohner mussten durch die Feuerwehr gerettet werden. Hierbei erschwerte die verwinkelte Hausbau die Brandbekämpfung, sodass sich die Wehr Raum für Raum in dem Gebäude vorarbeiten musste. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf dem Schutz der angrenzenden Nachbarhäuser. Ein Übergreifen des Feuers auf Nachbargebäude konnte zwar verhindert werden, trotzdem wurden diese durch Löschwasser und Rauch ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Insgesamt gab es vier leichtverletzte Personen zu beklagen, von denen zwei Männer im Alter von 28 und 64 Jahren mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht wurden.

Die Feuerwehr war mit rund 120 Einsatzkräften aus den Einheiten Oberbruch, Unterbruch, Dremmen, Porselen, Heinsberg, Kempen, Karken, Aphoven-Laffeld-Scheifendahl, Uetterath und der IuK-Einheit vor Ort. Foto: Feuerwehr Heinsberg/Tobias Schmitz-Kröll

Neben zahlreichen Kräften von Rettungsdienst und Polizei, war die Feuerwehr mit rund 120 Einsatzkräften vor Ort. Es entstand erheblicher Sachschaden - das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache dauern derzeit noch an.

(red/pol)