Heinsberg: FC Wegberg-Beeck gewinnt standesgemäß im Seestadion

Heinsberg : FC Wegberg-Beeck gewinnt standesgemäß im Seestadion

Am Ende recht sicher zog der FC Wegberg-Beeck ins Kreispokalfinale ein. Im Heinsberger Seestadion setzte sich der Mittelrheinligist vor 300 Zuschauern mit 5:1 gegen den 1. FC Heinsberg-Lieck durch.

Wenige Minuten nach dem Anpfiff vertändelte der Gastgeber auf der rechten Seite den Ball, im letzten Moment konnte Keeper Nils Brandt klären. Auf der anderen Seite agierte Nils Hühne zu leichtsinnig und brachte Maurice Gippert in tolle Schussposition. Doch Keeper Niklas Aretz hatte mit dem Lupfer keine Probleme. Heinsberg-Lieck hielt dagegen und kam nach dem nächsten Beecker Patzer im Aufbauspiel zu einer Riesenchance. Thomas Joschko hatte nachgesetzt, sah aber die freien Mitspieler in der Mitte nicht und setzte den Ball knapp am Kasten vorbei.

Bei den Gastgebern leistete sich die rechte Abwehrseite einige dumme Fouls und Abspielfehler. Noch hielt Keeper Nils Brandt die Null fest in Händen. Die Beecker Offensive mit einem überragenden Thomas Lambertz und einem agilen Shpend Hasani wirbelte. In der 27. Minute nutzte Hasani die Chance, über rechts ging es blitzschnell, der Stürmer stand goldrichtig. Die Heimelf steckte aber nicht auf.

Nach dem Wechsel zeigte Lambertz seine Klasse mit toller Schusstechnik. Vom Strafraumeck aus setzte er den Ball zum 2:0 ins lange Eck. Nun verteilte Beecks Abwehr Geschenke. Gippert scheiterte am herausstürzenden Aretz (58.). Die folgende Ecke erreichte am Fünfmeterraum Waldemar Eberle, der mit dem 1:2 die Partie wieder spannend machte. Der Bezirksliganeuling zahlte anschließend Lehrgeld.

Hinter der Mittellinie wurde nach einem Freistoß noch diskutiert. Stefan Thelen passte den Ball zu Musahi Fujioshi, und es stand 3:1. Wenig später machte Tim Blättler das 4:1. Das 5:1 durch Marius Müller war Formsache. Einige Spieler des Gastgebers schoben gewaltigen Frust, besonders Kapitän Thomas Joschko. Er fuhr dem davon ziehenden Müller von hinten in die Parade.

Der Beecker blieb lange liegen und musste raus, Joschko sah folgerichtig die Rote Karte. Das ärgerte Trainer Daniel Heinen, der Spieler fehlt nun einige Wochen. „Einfach ziehen lassen, dann steht es eben 1:6“, war der Coach stocksauer nach dieser Aktion. Für Gästetrainer Friedel Henßen wurde die Pflicht erfüllt, über die Abwehrschwächen wird er mit seinen Mannen reden. Heinen ärgerte sich ferner über vergebene Chancen.

(agsb)
Mehr von Aachener Nachrichten