Familie Peters in Hilfarth öffnet ihre Gartentore

Offene Gartenpforte : Ein Gartenparadies mit Pflanzen und Ton-Tieren

Am Tag der offenen Gartenpforte öffnetet auch Familie Peters in Hilfarth ihre Türen und gewährt einen Einblick in ihr 800 Quadratmeter großes Gartenparadies.

Gerda Peters hat nicht nur ein Händchen für die Blümchen, Stauden und Bäume in ihrem Garten, sondern auch für das Töpfern. So bietet ihr Gartenparadies hinter dem Haus, in dem sie mit ihrem Mann Wolfgang an der Rurbrücke in Hilfarth lebt, so viele schöne Anblicke, dass die Besucher immer wieder gerne zu ihr kommen, wenn sie zur Offenen Gartenpforte Gäste in ihrem Reich empfängt.

Gerda Peters nimmt schon seit zehn Jahren an der Offenen Gartenpforte Rheinland teil. Drei der vier jährlichen Termine hat Gerda Peters in diesem Jahr wahrgenommen. Im Mai, Juni und Juli öffnet sie ihren Garten für Besucher, den Septembertermin wird sie in diesem Jahr auslassen.

Die Gartenliebhaber kommen aus Nah und Fern, alleine, zu zweit oder in ganzen Gruppen zu ihr. Gerda Peters schätzt vor allem die netten Gespräche mit ihren Gästen. Diese motivieren sie auch immer wieder, ihr 800 Quadratmeter großes Gartenreich für die Besucher herzurichten. Die viele Arbeit, die damit verbunden ist, wird durch die angenehmen Kontakte mit anderen Gartenfreunden aufgewogen.

Der Eisvogel, der Eichelhäher und die Rotkehlchen sind stets mit von der Partie, wenn es darum geht, die Besucher willkommen zu heißen. Denn Gerda Peters hat alle Vögel, die sich nicht an die Öffnungszeiten der Offenen Gartenpforte halten und ihren Garten aufsuchen, wann es ihnen gerade passt, genau beobachtet, in Ton modelliert und sodann schön bemalt. So lebt ihr Garten nicht nur mit den Pflanzen, sondern auch vom Abbild der Tiere. Eine große Eule hat sich direkt am Teich zwischen Terrasse und Gartenhaus niedergelassen. Die Rotkehlchen waren etwas kecker und haben sich ein Plätzchen direkt am Haus ausgesucht. Auf dem lang gestreckten Grundstück befindet sich, so wies es früher üblich war, die Obstwiese ganz am Ende noch hinter dem Gartenhaus.

„Der Garten ist unsere Leidenschaft“, sagt Gerda Peters und spricht damit auch für ihren Mann Wolfgang. Der Garten ist auf einem alten Familiengrundstück gewachsen. Von den vielen Obstbäumen, die wie es früher üblich war, zur Selbstversorgung angepflanzt worden waren, trägt heute noch ein Apfelbaum leckere Früchte. Gerda Peters kommt schnell ins Gespräch mit ihren Gästen. „Wir haben auch so einen Apfelbaum“, meinte eine Dame, die mit ihrem Mann gekommen war. Dessen Äpfel schmecken natürlich genau so gut, wie die in Peters´ Garten, denn die eigenen Äpfel sind immer die leckersten, das weiß jeder Apfelbaumbesitzer.

Über die Gestaltung des Gartengrundstücks lässt sich angeregt reden, welche Blumen eignen sich besonders gut, wie wird der Teich gepflegt.

Beim aktuellen Juni-Termin der Offenen Gartenpforte hatte sich eine ganze Radfahrergruppe aus Bergheim angesagt. Die wollten sich einen schönen Tag machen, Peters´ Garten bewundern und noch dem Korbmachermuseum in Hilfarth einen Besuch abstatten, bevor sie zurückradelten nach Bergheim. „Wir haben heute Glück mit dem Wetter“, stellte Gerda Peters zur eigenen und zur Zufriedenheit ihrer Gäste fest.

Neben den Pflanzen in ihrem Garten und den „Vögeln“ freuen sich auch stets die sechs Frösche im Teich auf den Besuch der Gartenfreunde. Die Frösche lassen sich ihre Freude aber nicht anmerken und bleiben erst einmal ungesehen im unteren Teich, warten aber bis die Sonne noch etwas heiterer vom Himmel lacht. Die Sonne kam dann auch am Nachmittag und mit ihr noch viele weitere Gäste der Offenen Gartenpforte.

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