Erkelenzer Umsiedlungsorte bekommen einen Sportpark

Stadtentwicklung : Erkelenzer Umsiedlungsorte bekommen einen Sportpark

Der Umsiedlungsstandort Keyenberg, Kuckum, Berverath, Unterwestrich und Obwerwestrich entwickelt sich. Nun wurde im Ausschuss für Stadtentwicklung der Bau eines Sportparks am Umsiedlungsstandort beschlossen.

In südlicher Lage zum Helmut-Clever-Weg entstehen zwei Spielfelder und ein modernes Gebäude für die beiden Vereine SV Niersquelle und TuS Keyenberg. Die voraussichtlichen Baukosten belaufen sich auf rund 2,9 Millionen Euro. Die Anlage wird unmittelbar an das neue Feuerwehrgerätehaus anschließen, für dessen Bau der Ausschuss ebenfalls grünes Licht erteilte.

Neben einem rund 7300 Quadratmeter großen Rasenplatz entsteht ein gleichgroßer Kunstrasenplatz. Die Planung sei durchaus anspruchsvoll, berichtete Martin Hiller vom beauftragten Landschaftsarchitekturbüro. Denn die „schwierige topografische Lage“ und ein Gefälle um rund zwei Meter machten den Einsatz von Winkelelementen im Eingangsbereich nötig, um eine brauchbare Fläche für die Spielfelder und die Anlage zu schaffen. Der Zugang im vorderen Bereich geschieht über eine Stufenanlage oder barrierefrei über eine Rampe.

Die Spielfelder werden insgesamt neun Flutlichtmasten erhalten. Beim Kunstrasenplatz findet Korkgranulat Verwendung. Die voraussichtlichen Baukosten für die Sportplätze und Nebenanlagen sowie die Parkplätze, Begrünung und die Umzäunung wird voraussichtlich 2,9 Millionen Euro betragen, dazu kommen Planungskosten von rund 320.000 Euro. In diesem Rahmen verhandelt die Stadt mit RWE Power über „standortbedingte Mehraufwendungen“ in Höhe von rund 355.000 Euro. Der Bau, mit dem Ostern 2020 begonnen werden soll, wird voraussichtlich im Herbst 2021 abgeschlossen sein.

Die an den Sportplatz anschließenden Vereinsräume sollen von beiden Sportvereinen gleichermaßen genutzt werden können, wie der mit der Planung beauftragte Architekt Josef Viethen erläuterte. Neben vier Umkleiden und zwei Duschräumen sind auch Lagerräume und ein Bereich für den Schiedsrichter geplant. Kernstück des geplanten Gebäudes sind die Vereinsräume für den TuS Keyenberg und ein rund 120 Quadratmeter großer Saal für den Kuckumer SV Niersquelle. In der ursprünglichen Planung war man von Kosten in Höhe von rund 650.000 Euro ausgegangen.

Nach neuen Berechnungen beträgt die Bausumme jedoch rund 1,45 Millionen Euro. Auch hier soll im kommenden Jahr mit dem Bau begonnen werden, geplante Fertigstellung wäre Ende 2021. Beide Vereine beteiligen sich an den Aufwendungen und Arbeiten für den Sportpark. Der SV Niersquelle Kuckum steuert 100.000 Euro zum Kunstrasenplatz bei, wie es auch der SC 09 in Erkelenz getan hatte. Darüber hinaus wird er sich um die Pflege der Anlage kümmern.