Electrisize-Festival erwartet 25.000 Besucher

Haus Hohenbusch : Electrisize-Festival erwartet 25.000 Besucher

Wenn Dominik Mercks so in die Runde seiner Mitstreiter Michael Frentzen, Tim Lindenlauf und Raphael Meyersieck blickt, kann er selbst kaum fassen, dass das Electrisize-Festival in diesem Jahr schon in die zehnte Runde geht.

„Mit 400 Besuchern haben wir im August 2009 angefangen. Nachdem im letzten Jahr die 20.000er-Marke erreicht wurde, haben wir in diesem Jahr die 25.000 anvisiert.“

Unter dem Motto „10 Years – One Family“ dürfte sich die Electrisize-Gemeinde am zweiten Wochenende im August also noch um einige „Familienmitglieder“ vergrößern. Seit 2013 haben die Organisatoren mit Haus Hohenbusch den perfekten Veranstaltungsort gefunden. Mit der jetzt erwarteten Besucherzahl, so glaubt Mercks, stoße die Location dann aber auch langsam an ihre räumliche Grenze. „Es ist für uns ein Heimspiel“, sagt Lindenlauf. „Von Freunden für Freunde“ sei die Erfolgsgeschichte schließlich auch gestartet.

„Wir haben viel Pionierarbeit geleistet und uns immer überlegt, was können wir Neues machen“, sagt Meyersieck. „Bei uns bekommen die Besucher immer etwas geboten, das einen Schritt voraus ist.“ Auch in diesem Jahr dürfen die Musik-Fans wieder einiges erwarten. „Wir erweitern unsere Kreativität im Bereich Bühnendesign. Wir erschaffen Welten“, meint er vielsagend.

Und Frentzen ergänzt: Wir sind nicht künstler - sondern erlebnisgetrieben.“ Auf allen sechs Bühnen sollen durchaus gleich starke Künstler zu sehen und zu hören sein. 120 Djs werden sich ins Zeug legen, um das Publikum bestens zu unterhalten. Bart Skils aus Holland und Technasia aus Frankreich gehören zweifellos zu den Highlights des Veranstaltungsreigens. Auch bekannte Genre-Größen wie Finch Assozial oder „Gestört aber geil“ werden erwartet. Selbst die Heinsberger Lebenshilfe wird einen aktiven Beitrag leisten, ein spannender, inklusiver Programmpunkt.

Doch auch ganz pragmatische Gedanken sind dem Organisationsquartett nicht fremd. Allein auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern wird ein Bodenschutz erfolgen, um dem schlechten Wetter zu trotzen. Im Campingbereich Electricity ist auch mehr Komfort angesagt. So gebe es zum Beispiel eine Sauberkeitsgarantie bei den sanitären Anlagen.

Passive und aktive Bereiche werden sich abwechseln. Es besteht sogar die Möglichkeit, in der Hängematte, auf der Sonnenliege oder in einem Biergarten zu relaxen. Damit alles bestens gelingt, sind insgesamt rund 500 Mitarbeiter im Einsatz.

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