Kultserie als Theaterstück: „Ekel Alfred“ in Höchstform

Kultserie als Theaterstück : „Ekel Alfred“ in Höchstform

Die Älteren werden sich noch gut erinnern an die 70er-Jahre-Serie „Ein Herz und eine Seele“ mit Heinz Schubert in der genialen Rolle des Ekels Alfred Tetzlaff. Jetzt können die Erinnerungen bestens aufgefrischt werden, denn am Dienstag,  27. November, 20 Uhr, gastiert das Kleine Theater Bad Godesberg in der Festhalle Oberbruch.

Im Rahmen der Abo-Reihe B der Kulturgemeinde der Stadt Heinsberg wird das Stück „Neues von Ekel Alfred“, eine Komödie von Wolfgang Menge aufgeführt, der auch der Autor der damaligen Serie war.

Zum Inhalt: Im Mittelpunkt steht die Bochumer Familie Tetzlaff, der Prototyp des deutschen Spießbürgertums. Angeführt werden sie von ihrem zutiefst konservativen Familienvater Alfred, der mit seinen chauvinistischen, rassistischen und frauenfeindlichen Äußerungen seine Familie regelmäßig zur Weißglut bringt und das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinreißt. Doch auch seine Frau Else, seine Tochter Rita und Schwiegersohn Michael tragen ihren jeweiligen Teil dazu bei, dass in dieser Familie von Frieden nie die Rede sein kann.

Zwei Folgen werden gezeigt. In „Besuch aus der Ostzone“ wollen Michaels Eltern endlich ihre angeheirateten Verwandten kennen lernen. Alfred zeigt sich wieder einmal von seiner „besten“ und „charmantesten“ Seite. Nicht genug, dass die Eltern seines „roten“ Schwiegersohns aus der Ostzone sind, nein, sie kommen ausgerechnet zur Übertragung der Fußballweltmeisterschaft im Fernsehen.

Die zweit Episode ist überschrieben mit „Der Hausverkauf“. Wenn Michael ein größeres Haus kaufen könnte, dann würde die Familie sich nicht mehr so oft sehen, und es wäre endlich Ruhe und Frieden im Hause Tetzlaff. Dazu müsste allerdings das idyllische Reihenhäuschen von Alfred verkauft werden. Um dessen Wert zu ermitteln, wird ein Makler eingeladen, der den Wert des Häuschens feststellen soll. Der Makler kommt auch, vorsichtshalber an Alfreds Kegelabend. Wer kann denn auch schon ahnen, dass ausgerechnet an diesem Abend Alfred zu Hause bleiben will.

Eintrittskarten sind zum Preis von 13 Euro/Erwachsene und 5 Euro/Schüler und Jugendliche beim Schul-, Kultur- und Sportamt der Stadt Heinsberg im Rathaus, Apfelstraße 60, in Heinsberg, Zimmer 502, Tel. 02452/14-4011, sowie an der Abendkasse erhältlich.