Waldfeucht-Haaren: Eis schmeckt im Sonnenschein besonders gut

Waldfeucht-Haaren: Eis schmeckt im Sonnenschein besonders gut

Das Wetter war bestens und alle in bester Stimmung — so startete der närrische Lindwurm in Haaren richtig schwungvoll zur närrischen Meile ab Haarener Straße, wobei die letzten Wagen schon im Nachbarort Brüggelchen parkten.

Rund 2,8 Kilometer waren ab Beginn Haarener Straße/Ecke Obspringerstraße zu bewältigen — die närrische Meile der Kluser Pappmuhle verlangt durchaus Kondition. Und die hatten die rund 2500 Zugteilnehmer.<p> Entlang der närrischen Lindwurms standen die Massen bereits am Start dicht an dicht. Beim herrlichen Kaiserwetter war es vielleicht der stärkste Besucheransturm beim Tulpensonntagszug seit langem. Es waren einige tausend Narren, die rechts und links am Straßenrand standen und mitfeierten. Viele Kamelle wurden geworfen. Und nicht von ungefähr ist Haarens Zug ja bekannt als der „Eis-Zug“. Hier werden tausende Eis geworfen oder verteilt, bei dem Frühlingswetter schmeckte das Eis natürlich besonders gut.

Die beiden Ladies hatten auf ihrem Wagen viel Spaß.

Rund um Haaren ging parkplatzmäßig nichts mehr — bereits gut eine Stunde vor dem Startschuss gab es eine Völkerwanderung durch Haaren und zur Festhalle. Hier stieg das große Finale mit Zugausklang und anschließender After-Zug Party.

Die kluser Mädchen präsentierten sich recht bunt beim Lindwurm in Waldfeucht-Haaren.

Seit Monaten laufen die Vorbereitungen im vollen Gange. Norbert Verbocket, Vorsitzender des Zugkomitees, musste viele Gespräche führen, denn die Vorschriften machten hier und da Sorgen. Besonders die Wagenbauer erhielten strengere Auflagen, die Zugmaschinen mussten mehr abgesichert werden. Aber die Gruppen stellten sich darauf ein. Eine Gruppe hatte hier eine schöne Idee, sie spannte eine breite Kette vor den Lastkraftwagen. Es sah so aus, als würde die Gruppe die Zugmaschine ziehen.

Da war mächtig war los auf Haarens Straßen. Es kamen so viele Besucher wie seit Jahren nicht mehr.

Die Kluser Pappmuhle waren bereits auf der Reise zum 50. Oktoberfest. 40 Gruppen waren insgesamt dabei, davon rund 30 mit wunderschönen und farbenprächtigen Motivwagen.

Haarens Kinderprinzenpaar Elias und Gaitin hatten ihren Spaß. Sie warfen viele Kamelle unter ihr Volk.
(agsb)