Einkehrtag der Schützen des Bezirksverbands Heinsberg in Maria Lind

Einkehrtag : Gemeinsam ins Schützenjahr gestartet

Gegenseitiger Halt und Gemeinschaft seien in unruhigen Zeiten wie diesen wichtiger denn je, erklärte Bezirkspräses Pfarrer René Mertens in seiner Begrüßung zur traditionellen heiligen Messe beim Einkehrtag der Schützen des Bezirksverbands Heinsberg in der Klosterkirche Maria Lind in Braunsrath.

„Nur im Miteinander können wir es schaffen, dass ein Stück offener Himmel erfahrbar wird“, betonte er und rief alle Schützen zugleich dazu auf, mit Liebe und mit Bereitschaft zur Vergebung durch das Schützenjahr 2019 zu gehen.

Die Predigt hielt Diakon Peter Derichs. Er nahm darin das Evangelium von der Verklärung Jesu (Lk 9, 28b-36) noch einmal auf. „Auch wir brauchen regelmäßige Zeiten für das Gebet“, erklärte er den Gläubigen, Zeit für Gott, um wieder mit dem göttlichen Kern in uns in Berührung zu kommen. Denn Beten verändert.“ Die Verklärung Jesu sei eine Einladung, dem Ungewissen im Leben nicht auszuweichen, sondern sich Ängsten, Unsicherheiten und Begrenztheiten zu stellen. „Nur durch die Ungewissheit hindurch werden wir empfänglich für das Licht“, erklärte er. „Es gibt keinen Karfreitag ohne Ostern, und es gibt kein Ostern ohne Karfreitag. Dieses Geheimnis ist Mittelpunkt unseres christlichen Glaubens.“

Neben dem Organisten dankte Mertens am Ende der heiligen Messe dem Kirchenchor aus Kempen, der unter der Leitung von Leon Eurlings Lieder aus der Missa Africana von Michael Schmoll mit Trommelbegleitung dargebracht hatte. „Der Chor hat Weltkirche lebendig werden lassen“, lobte der Pfarrer das Engagement. Nicht minder würdigte er den Einsatz der Braunsrather Schützen, die nach der heiligen Messe eine kleine Einkehr in den Pilgersaal von Maria Lind vorbereitet hatten.