Aphoven: Einheit West: Fit für die Zukunft mit neuem Gerätehaus

Aphoven : Einheit West: Fit für die Zukunft mit neuem Gerätehaus

Für die rund 50 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner der Löscheinheit West im Stadtgebiet Heinsberg war es ein besonderer Tag: Sie konnten endlich offiziell das neue Gerätehaus übernehmen. Die Stimmung ähnelte einem Volksfest.

Zur feierlichen Einweihung des Gerätehauses wurden zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüßt und zwei Tage lang wurde gefeiert. Zum Start begleitete der Trommler- und Pfeiferkorps Laffeld die Ortsvereine musikalisch zum Gebäude Dann eröffnete Löscheinheitsführer Klaus Klothen den Festakt.

Stadtbrandinspektor Ralf Wählen (l.) überreicht die Hausschlüssel an Löscheinheitsführer Klaus Klothen. Foto: agsb

Er begann mit einem Rückblick: Am 15. November 2016 wurde der erste Spatenstich getan, um den Traum vom neuen Feuerwehrwehrgerätehaus wahr werden zu lassen. Die Fusion zur Einheit West der bisherigen Löscheinheiten Aphoven, Laffeld und Scheifendahl sei eine wichtige Weiterentwicklung im Bereich der Feuerwehr der Stadt Heinsberg gewesen, die eine neue einsatzfähige Organisation möglich und diesen Neubau nötig gemacht habe.

„Seit den ersten Planungen gab es viele Hürden zu nehmen und Probleme zu bewältigen“, beschrieb Stadtbrandinspektor Ralf Wählen die nicht einfachen Jahre für die drei Feuerwehreinheiten und ihre Familien. „Aber das ist jetzt Geschichte, nun beginnt eine neue Zeitrechnung für die Löscheinheit, vereint in einem modernen Gerätehaus, ausgestattet mit der heute üblichen Technik“, gratulierte Wählen. Für ihn ist diese Zusammenlegung ein Paradebeispiel für Effektivität. Bürgermeister Wolfgang Dieter freute sich ebenfalls und nannte Zahlen. Das neue Feuerwehrhaus kostet rund 1.750.000 Euro und für die Inneneinrichtung (Einsatz- und Betriebsausstattung) waren rund 100.000 Euro aufzuwenden.

„Mit der heutigen Übergabe des neuen Gebäudes ist die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die hier tätigen Feuerwehrkameraden ihre wichtige Arbeit unter deutlich verbesserten Rahmenbedingungen ausüben können und gleichzeitig trägt es sicherlich dazu bei, mit der modernen Gesamtausstattung auch die Motivation und Einsatzbereitschaft jüngerer Generationen zu erhöhen und Nachwuchskräfte zu motivieren, in die Feuerwehr einzutreten“, sagte Bürgermeister Dieder in seiner Ansprache. „Baulich sind wir nun hier vor Ort für die Zukunft gewappnet.“

Dieder übergab die Haustürschlüssel an den Stadtbrandinspektor, dieser wiederum reichte die Schlüssel an Walter Klothen, Löscheinheitsführer der Einheit West weiter. Dieser lachte wie seine Kameraden am herrlichen Apriltag mit der Sonne um die Wette.

Der Tag des Festes war auch ein Tag des Dankes. In den Reden gab es viele Dankesworte an alle, die mit ihrem besonderen ehrenamtlichen Engagement mitgeholfen hatten, das Gerätehaus zu bauen. Ein besonderer Dank der Feuerwehr ging an Rat und Verwaltung der Stadt Heinsberg für die Weitsicht sowie gemeinsame Zusammenarbeit in der Umsetzung des Brandschutzbedarfsplanes. Ein Dank an Rat und Stadt kam auch vom stellvertretenden Kreisbandmeister Klaus Vaehsen: „Die Feuerwehren wissen um die Finanznot unserer Kommunen. Umso erfreulicher ist es daher, dass der Feuerwehrträger hier in der geografischen Mitte zwischen den drei Ortschaften gemeinsam mit den verantwortlichen Führungskräften aus Stadt- und Ortsebene dieses Feuerwehrgerätehaus planen und erstellen ließ.“

Probst Markus Bruns segnete das Gebäude gemeinsam mit Pfarrer René Mertens und Pfarrer Sebastian Walde ein und auch die Ortsvereine gratulierten herzlich.

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