Hückelhoven: Ein Abend für Panama

Hückelhoven: Ein Abend für Panama

Mucksmäuschenstill wurde es im Forum des Gymnasiums Hückelhoven, als zwei junge Leute, die zurzeit ihren Freiwilligen-Dienst als Entwicklungshelfer im fast 10.000 Kilometer entfernten Panama absolvieren, via Skype zugeschaltet wurden.

Raphaela Quecke und Paul Froning, beide aus Herdecke (Westfalen), konnten dann auch eine ganze Reihe persönlicher Eindrücke und Erlebnisse schildern, die sie in den vergangenen Wochen und Monaten in der fremden Welt gesammelt hatten.

Lea Minkenberg und Tom Kometz, beide Schüler der Einführungsphase (Klasse 10) der Schule, stellten die Fragen, etwa nach den extremen Unterschieden zwischen der reichen und der armen Bevölkerung des Landes, aber auch nach den konkreten Lebensbedingungen und der Arbeit der beiden jungen Leute vor Ort. Drei bis vier Monate hätten sie gebraucht, um dort heimisch zu werden, nun aber fühlten sie sich sehr wohl und sähen dem Abschied im Sommer mit gemischten Gefühlen entgegen.

Veranstaltet wurde dieser Abend vom Panama-Projekt der Schule, das seit rund fünf Jahren existiert und sich zum Ziel gesetzt hat, über Land und Leute sowie die sozialen Probleme in Panama zu informieren und auch konkrete Hilfe zu organisieren. So konnten bisher bereits mehr als 5500 Euro zur Verbesserung der Lebensbedingungen der armen Menschen in den entlegenen Bergregionen des Landes gesammelt werden.

Das Gymnasium Hückelhoven arbeitet dabei mit dem Dritte-Welt-Kreis Panama e.V. in Herdecke zusammen, der beim Panama-Abend durch Aaron Magh vertreten wurde.

Ausstellung bis zum Herbst

In diesem Schuljahr haben sich zwei Grundkurse der Stufen 10 und 11 intensiv mit Panama beschäftigt und im Rahmen eines Projekttages unter Leitung der beiden Lehrer Rebecca Drommler und Thomas Rubel sowie des ehemaligen Schülers David Beumers, der selbst ein Jahr als Freiwilliger in Panama war, eine Ausstellung erstellt, die noch bis zu den Herbstferien im Forum des C-Gebäudes der Schule zu sehen ist.

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