Early Birds Technologiefrühstück bei psm Nature Power in Erkelenz

Veranstaltungsreihe : Regenerative Energien stehen im Fokus

Viele Informationen rund um das Thema Windkraftanlagen haben die Besucher vom Early Birds Technologiefrühstück für die Wirtschaft im Kreis Heinsberg mit.

Rein rechnerisch kann im Kreis Heinsberg der Strombedarf der Privathaushalte schon heute komplett aus den hier installierten Leistungen regenerativer Energien abgedeckt werden – diese und viele weitere Informationen rund um das Thema Windkraftanlagen nahmen die Besucher vom Early Birds Technologiefrühstück für die Wirtschaft im Kreis Heinsberg mit.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hatten WFG und FH Aachen im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe großen Andrang zu verzeichnen. Denn auch die psm Nature Power Service & Management GmbH & Co. KG aus Erkelenz lockte viele interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer zu der beliebten Frühstücksveranstaltung.

In seinem Impulsvortrag nannte Professor Dr. Ing. Peter Dahmann, Dekan des Fachbereichs Luft- und Raumfahrttechnik der FH Aachen, die mittlerweile über 30.000 installierten Windkraftanlagen in Deutschland als beeindruckende Zahl, die es regelmäßig zu überwachen, zu warten und zu reparieren gilt. Grund genug für die Fachhochschule, in Forschung und Entwicklung von Hilfsmitteln zu investieren, die diese Arbeiten erleichtern. So wird zum Beispiel seit einigen Jahren an der robotergestützten Diagnose und Instandhaltung von Windkraftanlagen geforscht und Prototypen entwickelt, die zukünftig dafür sorgen können, den Einsatz und somit das Risiko für menschliches Personal wie beispielsweise Industriekletterer zu minimieren.

Im Anschluss daran präsentierte Ian-Paul Grimble, neben Torsten Stoll Geschäftsführer der psm, die Aktivitäten des gastgebenden Unternehmens, vor allem hinsichtlich Überwachung, Wartung und Reparaturen der immer weiter wachsenden Zahl an Windkraft- und Solaranlagen in ganz Deutschland. Außerdem stellte er eine Eigenentwicklung der psm in Sachen Solarpanel vor. Das sogenannte Sunsail, das sich immer nach dem optimalen Sonnenlichteinfall ausrichtet, kann auf kleinstem Raum betrieben werden. Das Unternehmen betankt dort seine eigenen Servicefahrzeuge. Auch andere Unternehmen könnten eine solche Anlage für die Deckung eines Teils ihres Strombedarfs nutzen.

Leider machte das Wetter eine anschließende Außenbesichtigung von großen Windkraftanlagenteilen sowie der beschriebenen Solaranlage unmöglich, so dass man sich lediglich ein Bild von der „Herzkammer“ des Unternehmens machen konnte. In der Schaltzentrale sind alle betreuten Anlagen aufgeschaltet, um zeitnah reagieren zu können, wenn es zu Störungen kommt.

Drei Gäste durften sich außerdem über ihr Losglück und somit die Besichtigung einer Windkraftanlage im kommenden Jahr freuen.

WFG-Geschäftsführer Ulrich Schirowski stellt zufrieden fest, dass inzwischen immer mehr Unternehmen ihr Interesse bekunden, selbst einmal als Co-Gastgeber der zweimal im Jahr stattfindenden Early Birds-Veranstaltungen zu fungieren.

(red)
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