Düngerverordnung: Landwirte wollen die Neuerung nicht akzeptieren

Zukunft der Landwirtschaft : Agrarausschuss diskutiert über Dünger

Neue Verordnungen machen den Landwirten bei der Sorgen. Doch auch Vorstandswahlen sind Thema bei der Mitgliederversammlung des Agrarausschusses im CDU-Kreisverband Heinsberg. Die Mitglieder bestätigten im Heinrich-Köppler-Haus in Heinsberg den Vorsitzendenen Josef Schmitz aus Waldfeucht in seinem Amt.

Ohne Gegenstimme oder Enthaltung wurde Schmitz gewählt. Ebensbo eindeutig verlief die Besetzung der übrigen Vorstandsämter: Bernhard Conzen aus Gangelt und Hans Josef Woltery aus Heinsberg-Unterbruch wurden zu stellvertretenden Vorsitzender gewählt. Johannes Koch aus Geilenkirchen-Tripsrath übernimmt das Amt des Schriftführers. Die Wahlleitung hatte der Bundestagsabgeordente Wilfried Oellers übernommen.

Den geschäftsführenden Vorstand ergänzen die Beisitzer: Christian Beckers, Daniel Bolten, Christian Conzen, Christoph Deckers, Hubert Donners, Manfred Hermanns, Bernd Hoeker, Hans Josef Janßen, Judith Jung-Deckers, Franz Josef Laven, Wilbert Mankwald, Hubert Ollertz-Mertens, Heinz Plum, Willi Ruers, Herbert Schiffers, Meinhard Schnothale, Max Freiherr Spies von Büllesheim, Björn Swoboda, Walter von der Forst und Johannes von der Lohe. Als Referenten hatte der Vorstand Markus Höner gewinnen können. Markus Höner aus Beckum ist der designierte Vorsitzende des CDU-Landesagrarausschusses NRW.

Im Anschluss an sein Referat zum Thema „Die Zukunft der Landwirtschaft in NRW“ diskutierten die Mitglieder des Agrarausschusses über die Novellierung der neuen Düngeverordnung aus dem Jahre 2017. Eine pauschale Kürzung der Düngung um 20 Prozent wollen die kreisheinsberger Landwirte nicht akzeptieren. Die Pflanzen müssten entsprechend ihres Bedarfes gedüngt werden. Die Berechnung des Bedarfes müsse, so fasst es der Vorsitzende Josef Schmitz zusammen, nach fachlichen Kenntnissen erfolgen und auf den Standort abgestimmt werden.

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