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Die Kreissparkasse unterstützt die Kultur in Erkelenz

Spende : Die Kreissparkasse unterstützt die Kultur in Erkelenz

„Kulturarbeit auf hohem Niveau ist nur möglich, wenn Institutionen sich dem Thema verbunden fühlen“, sagte Bürgermeister Peter Jansen. Die städtische Kulturarbeit in Erkelenz steht auf festen Füßen. Preiserhöhungen für das Theaterabo oder Einzelkarten wie in anderen Kommunen sind auch im mittlerweile zehnten Jahr mit eigenem Veranstaltungsprogramm nicht nötig.

Auch weil die Kreissparkasse Heinsberg die Arbeit der städtischen Kultur GmbH auch in der kommenden Saison wieder mit 175.000 Euro unterstützt. Dies sei auch nötig, wie der erste Beigeordnete und Geschäftsführer der Kultur GmbH, Dr. Hans-Heiner Gotzen erklärte. „Kulturarbeit ist immer defizitär“, betonte er. „Deshalb lebt Kultur von verlässlichen Partnern.“ Vor allem, wenn man ein hohes Niveau ebenso wie die publikumsfreundlichen Preise halten und ab und zu auch etwas ausprobieren und Risiken eingehen wolle.

„Es ist wichtig, den Menschen schon früh einen Zugang zur Kultur zu ermöglichen“, erklärte Sparkassenvorstand Thomas Giessing. „Sie bereitet Freude und erweitert den Horizont.“ Dabei sei der Preis oftmals eine Zugangsschwelle. „Wo bekommt man heute noch Kultur für zwölf Euro?“, fragte er. Auch dies sei eine der Aufgaben der Kreissparkasse. Die derzeitige Phase der Niedrigzinsen sei für die Sparkasse wie für alle Geldinstitute belastend. Trotzdem habe sich an der Förderzusage und der Förderhöhe nichts geändert.

Die Entscheidung zur vollumfänglichen Förderung werde vom Verwaltungsvorstand und den Mitarbeitern gleichermaßen getragen, wie Marketingdirektor Roman Schins betonte. Die Bilanz der städtischen Kulturarbeit könne sich sehen lassen, erklärte Gotzen. Im vergangenen Jahr wurden 204 Veranstaltungen über die Kultur GmbH in der Stadthalle, der Leonhardskapelle, im Haus Spiess, der Burg und auf Hohenbusch realisiert.

Doch auch kleine Veranstaltungen wie das Kulturkinoprogramm „Cinamor“ konnten zusammen mit dem Gloria-Kino angeboten werden. Anfangs habe man „von einer Veranstaltung zur nächsten gearbeitet“, wie Bürgermeister Jansen betonte. Die Förderung mit Strategie und stabilen Vernetzungen sei der bessere Weg.