Dekanatskönigsschießen: Siegesserie in Tüddern reißt nicht ab

Starke Bruderschaft : Elmar Wählen ist neuer Dekanatskönig Gangelt-Selfkant

Der neue Dekanatsschützenkönig im Schützendekanat Gangelt-Selfkant kommt aus Tüddern. Elmar Wählen von der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Tüddern machte das Rennen beim diesjährigen Dekanatskönigsschießen auf der Schießsportanlage der St. Petri und Pauli Schützenbruderschaft Waldenrath.

Geschossen wurde auf Zehnerringscheibe mit jeweils fünf Schuss. Einige Könige, die am Nachmittag bei ihrer eigenen Kirmes im Festzug mitwirkten, hatten die Gelegenheit, am Vormittag zu schießen – wobei das jeweilige Ergebnis nicht bekanntgegeben wurde. Erst am Sonntagnachmittag wurden alle Ringscheiben ausgewertet – und zum Staunen der Dekanatsschießmeister Peter Gerlach, Karl-Heinz Welter und Sonja Hausmanns gab es ein ausgezeichnetes Schießergebnis mit viermal über 40 Treffern. In den Vorjahren war man schon mit 39 Ringen am Ziel.

Dass Elmar Wählen siegen könnte, das ahnte im Schießheim Tüddern der Präsident Franz-Josef von Ameln bereits, Thomas Nybelen von St. Aegidius Kreuzrath mit 41 Ringen als Viertplatzierter vorgestellt und Platz drei an Andreas Bautz von St. Urbanus Birgden mit ebenfalls 41 Ringen ging. Der Jubel vor riesig bei Elmar Wählen, als Mathias Verheijen von St. Hubertus Süsterseel als Zweiter genannt wurde.

„Ich weiß nicht, wie Tüddern das macht: Sie holten Dekanatsstandarte, Jugendstandarte, stellen Dekanatsprinz und Diözesanprinz und nun den Dekanatskönig“, zollte Dekanatsbundesmeister Norbert Küppers dem Schützenleben in Tüddern Respekt. Er lobte die starke Bruderschaft im Dekanat und blickte zum Bundeswettbewerb der Jugend, dortr verpasste Tüdderns Lennart von Ameln den Bundessieg um 0,1 Punkte. Küppers dankte besonders den Schießmeisterteam sowie Schützen Waldenrath für die Bewirtung am Tage.

(agsb)
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