Wassenberg: Das Wassenberger Juze soll im Juni wieder öffnen

Wassenberg : Das Wassenberger Juze soll im Juni wieder öffnen

Das Wassenberger Jugendzentrum Juze soll im Sommer wieder öffnen. Das teilte Bürgermeister Manfred Winkens (CDU) nun im Stadtrat mit. Seit Jahresbeginn war die Einrichtung geschlossen, zunächst hieß es seitens der Stadt für maximal drei Monate.

Die Wiedereröffnung zögerte sich jedoch heraus, weil die Stadt niemanden finden konnte, der das Zentrum leitet. Hintergrund ist, dass der eigentliche Leiter des Juze, Patrick Geiser, über einen längeren Zeitraum krank war. Deshalb sah sich die Stadt in der Pflicht, die Einrichtung zu schließen. Zunächst schrieb man die Stelle im Juze als Krankheitsvertretung aus.

Die Bewerberin, die den Zuschlag erhalten hatte, fand aber gleichzeitig eine Stelle im Wassenberger Campanushaus, die ihr mehr Planungssicherheit bot. Also entschied sie sich für das evangelische Jugendzentrum an der Kreuzkirche. Diese Entscheidung könne Winkens nachvollziehen. Sie hatte aber auch zur Folge, dass die Stadt wieder „von vorne anfangen“ musste.

In Absprache mit dem Kreisjugendamt schrieb sie die Stelle dann noch einmal aus. Diesmal für ein Jahr befristet, um den Bewerbern etwas mehr Sicherheit zu bieten. Nun hat die Stadt wieder eine Bewerberin gefunden, die spätestens zum 1. Juni anfangen soll.

Gleichzeitig habe sich der erkrankte Leiter Geiser bei der Stadt zurückgemeldet und darum gebeten, Anfang Mai mit seiner Wiedereingliederung zu beginnen. Dem hat die Stadt auch zugestimmt. Das bedeutet, dass die neue Kraft und Geiser nun Seite an Seite arbeiten sollen. „Sie sollen zusammen ein ganz neues Konzept erarbeiten. Wir wollen einen Schnitt machen“, sagte Winkens. Die Wiedereröffnung solle im Juni stattfinden. Bis dahin soll das Gebäude renoviert und das Außengelände aufgewertet werden.

Winkens mahnte an, dass die Politik in Zukunft stärker auf die Entwicklungen im Juze achten solle: „Wir müssen unsere Kontrollfunktion stärker ausüben. Eigentlich hat sich im Rat in den vergangenen Jahren keiner um das Jugendzentrum gekümmert.“