Erkelenz-Schwanenberg: Das Neubaugebiet in Schwanenberg nimmt Gestalt an

Erkelenz-Schwanenberg: Das Neubaugebiet in Schwanenberg nimmt Gestalt an

Das zweite Neubaugebiet in Schwanenberg entwickelt sich gut. Die Nachfrage nach den Grundstücken sei hoch, hieß es nun im Bezirksausschuss. So ist es jetzt auch an der Zeit, dass die neuen Straßen des Ortes auch Namen bekommen.

Bislang war das Gebiet am Ortsende in Richtung Hoven als „Hornwiesen“ bekannt. Nun soll die Ringstraße zu Ehren einer jüdischen Familie, die in Schwanenberg ansässig war, „Leyensring“ genannt werden. Nachfahren der Familie leben heute in London und stehen noch immer in einem regen Kontakt zu den Familien ihrer ehemaligen Freunde aus Schwanenberg. Das Baugebiet selbst wird über den „Tichelkamp“ erschlossen, der noch ein Feldweg ist, aber zur Straße ausgebaut wird. Einige der Grundstücke liegen am Rheinweg und werden dies auch als Adresse zugewiesen bekommen.

Zudem wurde im Bezirksausschuss deutlich: Die Kinder können sich auf eine neue attraktive Spielmöglichkeit freuen, denn der Spielplatz in Geneiken soll eine funktionierende Seilbahn bekommen. Das Gerüst wurde schon vor zwei Jahren aufgestellt.

Die Sitzung des Ausschusses war auch die letzte unter der Leitung von Walter von der Forst (CDU). Der Granterather hatte die Leitung des Bezirksausschusses von Wolfgang Husemann übernommen und steht nach der Kommunalwahl nicht mehr zur Verfügung. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und Aufnahme in Schwanenberg.

In seine Zeit in Schwanenberg fallen unter anderem der Bau des Kunstrasenplatzes und das neue Baugebiet.

(hewi)
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