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Das Fazit fällt überaus positiv aus

„Sport im Park“ : Das Fazit fällt überaus positiv aus

Fünf Monate Breitensport, 31 kostenlose Bewegungsangebote, 213 Kurstermine, die 1960 Menschen in Bewegung gebracht haben – das ist das positive Fazit, das der Kreissportbund Heinsberg und die AOK nach der diesjährigen „Sport im Park“-Saison ziehen.

„Wir hatten ein sehr  erfolgreiches Jahr. Das sind Zahlen, die sich sehen lassen können – immerhin hat sich die Zahl der Teilnehmer im Gegensatz zum Vorjahr mehr als verdoppelt“, fasst Andrea Printzen, Fachkraft beim Kreissportbund, zusammen. In vier Städten im Kreis Heinsberg, in Erkelenz, Heinsberg, Wegberg und Geilenkirchen, konnten Sportfreunde die Sport- und Bewegungsangebote unverbindlich besuchen. „Im Vergleich zum vergangenen Jahr konnte das „Sport im Park“-Angebot erfolgreich von 16 auf 31 Bewegungsangebote ausgebaut werden“, freut sich Dieter Finken, Teamleiter Marketing/Prävention bei der AOK Rheinland/Hamburg.

Wegberg ist in diesem Jahr mit vier Sportangeboten eingestiegen, Heinsberg bot Sportfreunden fünf. „Spitzenreiter in Bezug auf die Angebotszahl war aber Geilenkirchen mit zwölf Angeboten, die 810 Teilnehmer in Bewegung gebracht haben, gefolgt von Erkelenz mit zehn“, sagt David Rosenkranz, Geschäftsführer des Kreissportbundes. Er zeigt sich mit der Entwicklung von „Sport im Park“ sehr zufrieden und ist sicher, dass das Projekt weiter an Bekanntheit und Beliebtheit gewinnen wird.

Weniger zufrieden ist man beim Kreissportbund allerdings mit der Geschlechterverteilung unter den Teilnehmern. Die Teilnehmergruppe setzen sich zum größten Teil aus Frauen zusammen, lediglich 20 Prozent Männer haben in diesem Jahr an den Angeboten teilgenommen. „Im nächsten Jahr werden wir deshalb einige Kurse gezielt auf Männer ausrichten“, sagt Printzen. Ebensowenig wie Männer konnten Jugendliche und junge Erwachsene erreicht werden. „Die Teilnehmer waren im Alter zwischen 45 und 60 Jahren. Bei den Jüngeren ist auch noch Potenzial nach oben“, sagt Rosenkranz.

Das Ziel des KSB für die nächsten Jahre ist, in allen Städten des Kreises „Sport im Park“ anzubieten. „Damit könnten wir das Projekt noch flächendeckender und wohnortnaher anbieten“, so Rosenkranz. Und somit womöglich auch noch einmal andere Zielgruppen ansprechen.