Cusanus-Schüler im Finale des CanSat-Wettbewerbs

Schüler forschen : Vierter Platz für Cusanus-Team bei Can-Sat-Wettbewerb in Bremen

Ein Team des Cusanus-Gymnasiums hat sich für das Finale des bundesweiten Can-Sat-Wettbewerbs qualifiziert und den vierten Platz belegt.

Als einziges Team aus Nordrhein-Westfalen traten Erik Wrede, Tom Jansen, Szymon Habrainski, Tobias Gnodke und Bastian Schulz mit dem betreuenden Lehrer Philipp Jordans beim Can-Sat-Wettbewerb in Bremen an.

Das Ziel dieses Wettbewerbs ist es, selbstständig einen Miniatursatelliten zu konstruieren und zu bauen, der in der Lage ist, während des Raketenflugs und der anschließenden Gleitphase mithilfe eines Fallschirms eine primäre und eine sekundäre Mission zu erfüllen.

Während die primäre Mission von allen teilnehmenden Teams gleichermaßen erfüllt werden muss, so kann die sekundäre Mission frei gewählt werden. Die Schüler des Cusanus-Gymnasiums wollten es möglich machen, mit dem Satelliten menschliches Leben und ein Hilfesignal zu lokalisieren, deshalb tauften sie ihr Team RescuePods.

Um diese Mission zu erfüllen, hatten die Schüler knapp ein halbes Jahr neben dem Schulalltag Zeit. Nach zahlreichen Tests und Hardwareanpassungen schafften es die Schüler, den Satelliten einsatzbereit anzufertigen. Es hieß nun, während der fünf Tage vor Ort in Bremen die Jury zu überzeugen und die Messwerte auszuwerten und zu präsentieren.

Die Startkampagne und das Finale in Bremen waren straff organisiert. Neben der Präsentation und der technischen Abnahme des Can-Sats konnten die Schüler auch Labore und Reinräume des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR), dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), besichtigen und die Raumfahrtkonzerne Ariane Group und OHB SE kennenlernen.

Dann galt es, die Jury zu überzeugen. Als eine von wenigen Gruppen erhielt das Team RescuePods während des Fluges Livedaten und konnte diese auf einem Webpanel anzeigen. Das vom Suchtrupp ausgelöste Hilfesignal mit Bild und die Positionsangabe wurden ebenfalls erfolgreich übermittelt. Dadurch konnte menschliches Leben nachgewiesen werden. Die Konkurrenz war stark und das Team des Cusanus-Gymnasiums freute sich schließlich über den vierten Platz.