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Solidarität mit Vereinen: Christian Pape will das Brauchtum retten

Solidarität mit Vereinen : Christian Pape will das Brauchtum retten

Auf der Bühne ist Christian Pape voll in seinem Element. Und genau da will er auch schnellstmöglich wieder hin: Deshalb bleibt der Beecker Jung optimistisch, kreativ und präsentiert eine unkonventionelle Idee.

Mit seinem neuen Projekt „Das Leben ist nicht nur Gürzenich!“ schlägt Christian Pape völlig neue Wege ein. Denn die großen Säle sind noch geschlossen, die Kultur ist hier bis auf Weiteres vertagt. „Die Corona-Zeit macht uns allen das Leben schwer, und das nicht nur auf der Waage“, schmunzelt Pape, der das Lachen nach wie vor nicht verloren hat.

„Angesichts der aktuellen Situation müssen eben unkonventionelle Lösungen her, um das Brauchtum zu retten, endlich wieder befreit lachen, ausgelassen klönen und den besonderen Augenblick genießen zu können. Wir sollten wieder zurückkommen zur Basis. Dies funktioniert jedoch nur mit einem engen Schulterschluss zwischen Verein und Künstler. Resignieren ist keine Option“, zeigt sich der Comedian und Karnevalsredner voller Tatendrang und krempelt die Ärmel hoch.

Zusammen mit seinem Bühnenpartner und „Pullunderwunder“ Dr. Stefan Bimmermann fährt Christian Pape nun zu den heimischen Karnevalsgesellschaften und Brauchtumsvereinen und serviert vor Ort eine exklusive und intime „Wohnzimmershow“ mit passgenau umgesetztem Hygiene-Konzept. „Bei uns lacht man mit Sicherheit“, stellt der Humorist mit einem Augenzwinkern klar.

Gebündelt und kompakt zünden die beiden Karnevalsprofis über etwa 75 Minuten ohne Pause ein kabarettistisches Fastelovend-Feuerwerk. Hierfür hat der Beecker Humorist extra brandneue Pape-typische Anekdoten geschrieben und diese mit TV-bekannten Perlen der letzten Jahre garniert.

„Das Leben ist nicht nur Gürzenich“ ist dabei bewusst für kleineres Publikum konzipiert, das Ticketkontingent deshalb begrenzt. „Als Künstler hat man so die spannende Möglichkeit, sich in einer zwanglosen Atmosphäre auch mal von einer ganz anderen Seite zu zeigen. Auf jeden Fall senden wir mit den Vereinen ganz viel Optimismus aus und starten gemeinsam den kulturellen Neuanfang“, freut sich Pape auf seine „Wohnzimmer-Tour“ durch die Heimat. Das Konzept ist dabei so angelegt, dass niemand ein finanzielles Risiko trägt.

„Die Kosten für Licht und Ton werden bereits durch einen Sponsor abgedeckt, pro verkauftem Ticket geht ein Obolus in die Vereinskasse und auch die Gastroeinnahmen bleiben beim Verein. Solidarität und Enthusiasmus sind gerade jetzt gefragter denn je“, ist der leidenschaftliche Künstler überzeugt. Und deshalb lädt er veranstaltende Vereine dazu ein: „Schiebt einfach kunterbunt Sofas, Sessel, Stühle und Tische zusammen und stellt uns auf eine kleine oder große Bühne. So wird jede Show zu einem Unikat und zu einem unbeschwerten Abend unter Freunden. Exklusiv, familiär und trotz Abstand ganz nah dran.“

Und natürlich treffen sich Christian Pape und Dr. Bimmermann im Anschluss mit den Zuschauern zwanglos zu einem gemütlichen Meet & Greet.