Bürger werben am Tag der offenen Gesellschaft für die Demokratie

Tag der offenen Gesellschaft : Bürger werben für die Demokratie

Unter dem Motto „Iss was, Deutschland?!“ beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder viele Organisationen und Einrichtungen deutschlandweit mit öffentlich aufgestellten Tischen, Stühlen und Bänken sowie Angeboten zum Essen und Trinken am inzwischen dritten Tag der offenen Gesellschaft.

Menschen, die vorübergingen, wurden freundlich angesprochen, eingeladen auf einen Kaffee und wie etwa auf dem Heinsberger Marktplatz zu einer frisch gebackenen Waffel oder zu einem Geflügelwürstchen mit Brot.

„Es geht hier nicht darum, gegen etwas zu demonstrieren, sondern für etwas, für unsere Demokratie“, erklärte Ulla Sevenich-Mattar, eine der Organisatorinnen in Heinsberg. „Es geht uns darum, die Demokratie zu feiern und darüber mit den Menschen hier direkt vor Ort ins Gespräch zu kommen.“ Immer wieder gebe es Aktionstage. „Damit erreichen wir aber nicht die Menschen, die wir ansprechen wollen“, fuhr sie fort. „Hier gehen wir direkt auf die Leute zu und warten nicht darauf, dass sie zu uns kommen.“

Auf dem Heinsberger Marktplatz hatten sich dazu gleich mehrere Gruppen zusammengefunden: das Bündnis gegen Rechts für Demokratie und Toleranz im Kreis Heinsberg, der AWO-Kreisverband, die Kreispolizeibehörde, die Ditib-Moscheegemeinde Hückelhoven und das Jugendcafé „LoonyDay“.

Auch in Wegberg gab es wieder einen Tisch. Hier hatten sich bereits im vergangenen Jahr Klaudia Rath und Birgit Butler an diesem Tag beteiligt. In Hückelhoven nahmen die Tafel und das Katholische Forum für Erwachsenenbildung Mönchengladbach und Heinsberg teil. In Geilenkirchen gab es gleich zwei Tische, einen vom Forum und vom Bürgertreff, einen zweiten vom AWO-Familienzentrum und der Kita Stadtmitte.

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