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Hoher Schaden: Brand in Zechenhaus gelöscht

Hoher Schaden : Brand in Zechenhaus gelöscht

Wegen eines Feuers in einem Zechenwohnhaus an der Ackerstraße in Ratheim musste am Dienstag gegen 3.25 Uhr die Feuerwehr ausrücken. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt, das Haus wurde stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Einsatzkräfte gingen mit drei Atemschutztrupps mit Hohlstrahlrohr sowie einer Wärmebildkamera in das verrauchte Haus. „Nachdem das Wohnhaus abgesucht war und zum Glück keine Personen aufgefunden wurden, konnten die Kräfte sich ausschließlich der Brandbekämpfung widmen“, so ein Feuerwehrsprecher.

Da es sich bei dem Brandobjekt um die alte Bausubstanz eines ehemaligen Zechenhaus handelte, mussten umfangreiche Löschmaßnahmen durchgeführt werden, um den Brand auch in den letzten Zwischenräumen abzulöschen zu können. Hierzu wurde das Mobiliar in den Zimmern kontrolliert, die Holzdecke sowie das darin verbaute Füllmaterial wie Stroh und Lehm und Asche entfernt und anschließend abgelöscht.

Durch den Brand wurden die Räume im Erdgeschoss stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass das Wohnhaus bis auf weiteres unbewohnbar bleibt. „Mit Abschluss der Löschmaßnahmen durch die Feuerwehr wurde durch den Bauhof das Brandobjekt gegen unbefugtes Betreten gesichert und anschließend die Einsatzstelle der Polizei zur weiteren Ermittlung übergeben“, teilt die Feuerwehr mit.

Im Einsatz waren 49 Einsatzkräfte aus dem Zug 2 Ratheim, Kleingladbach, Millich, die Bereitschaftsgruppe aus Hückelhoven, der Städtische Bauhof, der Rettungsdienst sowie die Polizei. Gegen 7.10 Uhr konnten die letzten Kräfte den Einsatz beenden.

(red)