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Bilanz 2018: Feuerwehr in Wegberg muss 427 Mal ausrücken

Bilanz 2018 : Wegberger Feuerwehr muss 427 Mal ausrücken

Das vergangene Jahr war für die 267 Kameradinnen und Kameraden der Wegberger Feuerwehr ein ereignisreiches Jahr. So mussten die Einsatzkräfte der zehn Löschgruppen, der Bauhof- und Verwaltungsstaffel sowie der Fachgruppe „Technische Einsatzleitung“ insgesamt zu 427 Einsätzen ausrücken, heißt es in der Jahresbilanz.

Zu den Schwerpunkten der Einsatzlagen zählten 82 Brandeinsätze, mehr als 300 technische Hilfeleistungen unterschiedlicher Art, 17 Fehlalarmierung durch Brandmeldeanlagen, 11 Blinde Alarme und 16 First-Responder-Einsätze. Insgesamt wurden 40 Menschen erfolgreich aus Notlagen befreit. „Leider kam unsere Hilfe für zwei Personen zu spät“, bilanziert die Feuerwehr.

Zur Einsatzzahl hinzu kamen seit Oktober 2018 die First-Responder-Einsätze, die durch die hauptamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wegberg übernommen werden. Nach Absprache mit dem Kreis Heinsberg und mit Genehmigung des Bürgermeisters der Stadt Wegberg erfolgt diese Alarmierung, wenn zeitnah kein Rettungswagen oder Notarztfahrzeug des Kreises Heinsberg verfügbar ist.

„Mit dieser Regelung, die in dieser Form nur in Hückelhoven und Wegberg so umgesetzt wird, kann den Bürgerinnen und Bürgern eine adäquate und schnelle Hilfe vor Ort geboten werden. Die hauptamtlichen Kräfte stellen somit im Notfall sicher, dass möglichst schnell Erste Hilfe vor Ort zur Verfügung steht“, betont die Feuerwehr. „Dieser wichtige Aspekt der neuen Feuerwehrtätigkeit schafft bei unseren Bürgerinnen und Bürgern in Wegberg sicherlich ein noch größeres Sicherheitsgefühl.“

Darüber hinaus konnten im vergangenen Jahr 2018 zwei neue Mannschaftsfahrzeuge den Löschgruppen Arsbeck und Wildenrath überstellt werden. Die Kameraden in Klinkum durften im Sommer in ihren neuen Gerätehausanbau ziehen.

Ein weiteres Augenmerk lag auf der Ausbildung der Einsatzkräfte. Es wurden zahlreiche Ausbildungsstufen auf Stadt-, Kreis- und Landesebene erfolgreich absolviert. Zudem wurde die Zusammenarbeit mit den Kameraden des THW und der Feuerwehr Wassenberg ausgebaut. „In die Zukunft blickend, ist die Wehrleitung fest davon überzeugt, dass eine erfolgreiche Gefahrenabwehr nur in einer funktionierenden Gemeinschaft von Feuerwehr, THW und Sanitätsdienst umsetzbar sein wird. Einsatzlagen durch den Klimawandel oder durch andere Großwetterlagen sind nur gemeinsam zu bewältigen“, heißt es in der Jahresbilanz 2018.