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Wassenberg-Effeld: Betrieb der Wasserskibahn in Effeld ist nicht gefährdet

Wassenberg-Effeld : Betrieb der Wasserskibahn in Effeld ist nicht gefährdet

Dass der Wasserskibahn in Effeld ein Pächter fehle und die Vereine sie doch betreiben sollten, forderte Effelds Prinz Marc I. (Ohlenforst) bei seiner Proklamation im Bürgerhaus. Dies warf nicht nur beim anwesenden Publikum die Frage auf, wie es denn nun um die Wasserskibahn bestellt ist, die am 1. April doch eigentlich in die nächste, ihre bereits vierte Saison starten soll.

Bisher habe der Pächter des gesamten Areals mit Campingplatz, Tagesstrand, Beach-Club und Wasserskibahn die Bahn selbst betrieben, erklärte Bürgermeister Winkens auf Nachfrage. Von einem weiteren Pächter der Bahn sei ihm nichts bekannt. Wenn Henry Maessen die Bahn weiter verpachten wolle, müsse er das der Stadt anzeigen.

Bisher gebe es jedoch keine derartige Information. Bekannt sei ihm nur, dass ein junger Mann die Bahn zwar zur kommenden Saison habe pachten wollen, dies habe aber nicht geklappt.

Diese Information bestätigte Maessen auf Nachfrage. Ja, es habe einen Interessenten gegeben, „aber das war nicht die beste Wahl“, sagt er. Von dieser Lösung habe man wieder Abstand genommen. Inzwischen sei man aber mit zwei neuen Interessenten in Erfolg versprechenden Verhandlungen, erklärte er.

Seit drei Jahren betreibt Maessen die Bahn selbst mit angestelltem Personal immer vom 1. April bis zum 1. November. „Aber eigentlich fehlen mir die Zeit und die Energie, um die Bahn voll zu betreiben.“ Immerhin bestehe das Areal aus vier verschiedenen Komplexen, und zudem betreibe er in den Niederlanden noch ein eigenes Gartencenter und eine Baumschule.

Aus der Wasserskibahn sei viel mehr „herauszuholen“, als dies bisher der Fall sei. Ein richtiger Pächter könnte sich viel besser darum kümmern. Besser als das nur jeweils für die Saison angestellte Personal könne ein Pächter auch in der Winterzeit für die Bahn arbeiten und zum Beispiel Vereinbarungen mit Schulen oder Sportvereinen treffen. „Die Bahn braucht ein Gesicht!“, betonte Maessen, einen eigenen Pächter, der sie mit Herz und Seele betreiben könne.

Maessen ist sicher, dass er bis zur Saisoneröffnung diesen Pächter finden wird, der sich der Bahn das ganze Jahr über voll widmen kann. Auf jeden Fall werde sie jedoch am 1. April wiedereröffnet, mit oder ohne eigenen Pächter, betonte er. Neuigkeiten wird es dann auch für den Campingplatz geben, denn dieser wird sich dann um 20 Parzellen mit Seesicht erweitert präsentieren. Derzeit verfüge der Platz über rund 120 Parzellen, im Endausbau würden es um die 160 sein, erklärte Maessen. .

(anna)