Braunsrath: Benefizkonzert: Momente der Erinnerung lassen Gefühle wach werden

Braunsrath: Benefizkonzert: Momente der Erinnerung lassen Gefühle wach werden

In der gut besuchten Braunsrather Festhalle fand nach 2012 nun das 2. Benefizkonzert der Band „more“ statt. Das Publikum erlebte einen Abend mit einem Spitzenprogramm aus Rock- und Popklassikern der letzten 40 Jahre.

Eine Musikerin und acht gestandene Musiker garantierten Momente der Erinnerung an die musikalischen Höhepunkte der letzten Jahrzehnte. Und sie hielten was sie versprachen. Spiellaune und Originalität, Vielseitigkeit und Superperformance sind schon seit Jahren ein erfolgreiches Rezept dieser Band.

Bühnenerfahrung und Professionalität sind Garant für Wiedererkennungswert und Innovation. Sound, Musikalität, Groove und Persönlichkeit kommen von Helga Dohmen (Gesang), Stefan Thielen (Gesang), Thomas Bären (Gesang), Jonas Jansen (Bass und Gesang), Mario Hellebrandt (Keyboard), Ralf Storms (Gitarren), Chris Joerissen (Schlagzeug), Denis Jonas (Saxofon) und Jürgen Dick (Mundharmonika).

Mit einer Mischung aus Rock, Pop und Classics heizten sie dem Publikum kräftig ein. Die Halle tanzte und rockte zu vielen alten aber auch neuen Coversongs von „more“. Bei manchen Titeln waren die Fans kaum zu bremsen und sangen den Text wohl genau so sicher wie die „Frontfrau“ der Band.

Die Sängerin sang mit einer sympathisch hellen Stimme, gefühlvoll und sicher begleitet von den übrigen Bandmitgliedern. Ein zeitloser Klang.

Die 60er Jahre kamen mit den Beatles und den Stones, die 70er Jahre mit Status Quo, Led Zeppelin und AC/DC, und die 80er und 90er Jahre mit Tina Turner und Bon Jovi, bevor dann ein echter Robbie Williams die Gegenwart verkörperte. Der agile Drummer der Band begeisterte das Publikum mit einigen hervorragenden Soli.

Rockmusik besteht aus mehr als nur aus harten Klängen, wenngleich diese insgesamt gesehen sicherlich dominieren, was aber nicht verallgemeinert werden darf. Um Popmusik besser zu charakterisieren ist der Begriff der Middle-Of- The-Road-Musik geeignet. Sie ist ziellos, sie spiegelt weder den historischen Zeitpunkt ihrer Entstehung wieder, noch geht sie direkt auf die Bedürfnisse der sowohl jüngeren wie auch der älteren Zuhörer ein.

Der Vater der Popmusik ist der Blues. Dieser wiederum verschmolz mit dem Country zu Rock und Soul.

So steht die Cover-Rockband „more“ für Kreativität, kernigen Sound und sie ist eine hervorragende Live-Band. Dabei werden die Klassiker nicht einfach gecovert, sondern sie werden „mit einer eigenen Note“ versehen.

Der Reinerlös des 2. Benefizkonzertes der Band „more“ ist für die Caritative Gruppe „Hand in Hand“, einem Team aus Haaren bestimmt, das bedürftige Familien und Kindern caritative Hilfe vertraulich, kostenlos, unbürokratisch und vor allem ehrenamtlich anbietet.