Kreuzweise und Undivided: Benefizkonzert für Pskow in der Betty-Reis-Schule

Kreuzweise und Undivided : Benefizkonzert für Pskow in der Betty-Reis-Schule

Eine Band aus Wassenberg und eine international bekannte A-cappella-Formation aus den USA? Das hat schon einmal funktioniert, Anfang 2016 war das gemeinsame Konzert im Forum der Betty-Reis-Schule komplett ausverkauft.

Die Musiker von „Kreuzweise“ hatten die Vocal-Pop-Band Undivided aus Miami auf dem Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart kennengelernt. Jetzt treten sie ein zweites Mal gemeinsam in Wassenberg auf, diesmal am Freitag, 28. September, 20 Uhr, in der Kreuzkirche. Es wird ein Benefizkonzert zugunsten des Heilpädagogischen Zentrums in Pskow, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert.

In den Staaten sind Undivided keine Unbekannten. Das Sextett präsentiert Gospel, R&B, Jazz, Pop, Reggae sowie lateinamerikanische Rhythmen. Mit Stimmgewalt und Charisma begeistert das Vocal-Pop-Ensemble sein Publikum. Undivided blickt auf eine langjährige Karriere mit sechs Alben zurück. Einmal wurden sie für den Latin Grammy nominiert, zweimal gewannen sie den CARA Award.

Die Vocal-Band freut sich auf das erneute Zusammenspiel mit „Kreuzweise“. Nach einer kreativen Pause haben Titus Reinmuth (Texte) und Thorsten Odenthal (Musik) wieder viele neue Songs geschrieben. So stellt die Wassenberger Band in der Kreuzkirche einige Titel aus ihrem neuen Programm „Vertrauen ist besser“ vor. Die Planungen mit Undivided laufen, vielleicht gibt es wie beim letzten Mal am Schluss sogar einen gemeinsamen Song.

Wenn am 28. September die Türen der Kreuzkirche öffnen, ist der Eintritt frei und es wird um Spenden gebeten. Seit 25 Jahren ist die Evangelische Kirchengemeinde Trägerin des Heilpädagogischen Zentrums (HPZ) in Pskow, Russland. Die Schule für schwerst mehrfach behinderte Kinder und Jugendliche ist längst Vorbild für die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen in ganz Russland.

Rund um das HPZ haben sich inzwischen weitere Einrichtungen angesiedelt: eine Werkstatt, ein Frühförderzentrum, Kindergärten, ein Waisenhaus, erste Wohngruppen und ein Hospiz. Die Einrichtungen erreichen zusammen etwa 700 Familien in Pskow. Im Heilpädagogischen Zentrum selbst werden etwa 70 Kinder und Jugendliche betreut und gefördert.

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