Benefizkonzert für Hospizdienst mit Impulsen und Überraschungen

Für Hospizdienst Regenbogen : Benefizkonzert mit Impulsen und Überraschungen

Bereits zum viertel Mal fand in der ehemaligen Zechenstadt das große Benefizkonzert „Musik verbindet“ statt. Dessen Erlös kommt dem ambulanten Hospizdienst Regenbogen zu Gute.

Viele Besucher fanden den Weg in die Hückelhovener Aula. Inzwischen ist eine gewisse Routine in den Ablauf und die Organisation des Konzerts eingekehrt, dennoch versprach die diesjährige Besetzung wieder neue Impulse und Überraschungen. Den Auftakt machte das Projektorchester des städtischen Gymnasiums Hückelhoven unter der Leitung von Claas Otto. Mit Stücken wie „Tomb Raider“ oder der Titelmelodie von „The Legend of Zelda“ bereitet das Orchester seinem Publikum einen frischen und schwungvollen Beginn. Lehrer, Eltern, Schüler und Ehemalige des Gymnasiums sorgten gemeinsam für beste Unterhaltung.

Im musikalischen Triumvirat der Orchester und Vereine folgte danach der Musikverein St. Josef Bocket mit seinem Dirigenten Jos Vogel. Die über zwei Dutzend Musiker ließen die Film- und Musicalwelt in der Aula wiederauferstehen. Von dem Transformer-Soundtrack bis hin zu Melodien von „Die Schöne und das Biest“ war alles dabei.

Neben der Musik ging es an diesem Abend natürlich um den Hospizdienst Regenbogen. Gerne informierten die Vorsitzende Elke Moll-Joachims und ihr Team über die Arbeiten der allesamt ehrenamtlichen Helfer. Wer Genaueres über die Verwendung der Spenden wissen wollte, dem gab die Vorsitzende natürlich auch Auskunft: „Unsere Ehrenamtler brauchen für die Hospizdienste natürlich zum Beispiel Schulungen und Fortbildungen“, erklärte Moll-Joachims. So komme letztlich jeder Cent den Betroffenen und ihren Angehörigen zugute.

Nach der erfrischenden und informativen Pause gab der Städtische Musikverein Erkelenz unter der Leitung von Thomas Lindt seine Fähigkeiten zum Besten. Auch hier standen die Musiker ihren Kollegen in nichts nach. Mit dem Medley „Paris Montmartre“ des japanischen Komponisten Toshio Mashima fand das Konzert einen außergewöhnlichen Abschluss.

(rie)