Waldfeucht: Bankräuber droht mit Pistole: Fahndung läuft

Waldfeucht: Bankräuber droht mit Pistole: Fahndung läuft

Die Filiale der Kreissparkasse Heinsberg in Waldfeucht ist am Dienstag erneut überfallen worden. Vor knapp sechs Wochen war sie schon einmal ausgeraubt worden. Ob zwischen den beiden Raubüberfällen ein Zusammenhang besteht, ist nach Angaben der Heinsberger Polizei noch unklar.

Dem Täter gelang es, mit Bargeld aus der Bankfiliale an der Brabanter Straße zu entkommen. Er hatte das Gebäude nach Polizeiangaben gegen 12.10 Uhr betreten und die Angestellten mit einer schwarzen Schusswaffe bedroht, um Bargeld zu bekommen. Als die Mitarbeiter ihm das Geld gaben, verstaute er es in einer mitgebrachten Jutetasche. „Anschließend flüchtete er durch den Hintereingang in unbekannte Richtung“, so die Polizei.

Der Täter soll etwa 50 Jahre alt, rund 1,90 Meter groß und von schmaler Statur gewesen sein. „Er sprach Deutsch mit vermutlich osteuropäischem Akzent“, heißt es im Polizeibericht. Bekleidet war er demnach mit dunkler Jacke, Jeanshose und schwarzer Wollmütze.

Obwohl die Polizei sofort eine Fahndung einleitete, die auch auf die nahen Niederlande ausgedehnt wurde, konnte sie den Bankräuber nicht fassen.

Deshalb bittet die Polizei Zeugen des Überfalls oder Personen, die Hinweise auf den flüchtigen Bankräuber geben können, sich unter Telefon 02452/9200 zu melden. Auch wem schon vor der Tat etwas auffiel, das mit diesem Raub in Zusammenhang stehen könnte, solle sich melden.

Das Vorgehen des Täters ähnelt dem des immer noch unbekannten Bankräubers, der die gleiche Filiale am 22. November überfallen hatte. Allerdings unterscheiden sich die von der Polizei veröffentlichten Personenbeschreibungen der jeweiligen Täter.

(ger)
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