Aussellung in Heinsberg: Gabi Plum malt Bühnenbilder für Kasalla

Ausstellung in der Volksbank : Ein bisschen Kasalla für den Hausgebrauch

Es ist eine richtig große Ausstellung, die noch bis Ende Juni unter dem Motto „Et jitt Kasalla“ im Regionalzentrum der Volksbank an der Siemensstraße zu sehen ist, zumindest bezogen auf die Formate der Werke. Mehrere Meter lang und breit hängen sie teilweise im Treppenhaus an den Geländern herunter, weil sie ansonsten gar nicht vorzeigbar wären.

Bemalt hat die großen Stoffflächen die Haarener Künstlerin Gabi Plum als Bühnenbilder für Konzerte der Kölner Kölschrockband Kasalla, in der ihr Sohn Nils als Schlagzeuger aktiv ist.

Zu sehen sind in der Ausstellung etwa Bühnenbilder vergangener Konzerte im Kölner Senftöpfchen oder im Millowitsch-Theater. Interessant dabei ist, dass Gabi Plum auch ihre ganzen Skizzen, die sie im Vorfeld gefertigt hat, hier ausstellt. Hinzu kommen Portraits der erfolgreichen Formation, zum Teil bisher unveröffentlichte Werke.

Stolz auf diese Ausstellung war unter den Anwesenden natürlich auch Theo Krings, Leiter der Jugendmusikschule, wo Nils Plum einst Schüler war. Er engagierte sich anlässlich der Vernissage als Laudator. Was an den Werken von Gabi Plum auffalle, sei „eine klare, erkennbare Lebensfreude“, erklärte Krings. „Das passt zu allem, was Kasalla veranstaltet.“

Und dann überraschte Back den Leiter der Jugendmusikschule noch mit einer Spendenaktion anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Einrichtung. Die Bank hatte von einem Bild Drucke anfertigen lassen, deren Verkaufserlös der Schule zukommen wird. „Jeder kann ein bisschen Kasalla im Haus gebrauchen!“, ermunterte Back die Gäste des Abends zum Kauf der Drucke. Verlost wurden unter den Besuchern der Vernissage zudem zwei VIP-Tickets für das Kasalla-Stadionkonzert am 13. Juli 2020 in Köln.