Heinsberg-Aphoven: Altarraum statt Möbelregal: Tannenbaum-Geschichte mit viel Herz

Heinsberg-Aphoven: Altarraum statt Möbelregal: Tannenbaum-Geschichte mit viel Herz

„Nicht schon wieder Krippenspiel“, hatte sich wohl Sabine Heinrichs gedacht, als sie die Idee für ein weihnachtliches Theaterstück hatte. Geschrieben und eingeübt hat sie es dann mit den Kindern der KJA, der Katholischen Jugendgruppe Aphoven, die 30 Kinder in den Gruppenstunden zählt.

Die Premiere war am Dienstag, 16. Dezember. Die Kirche war gut besetzt und die Besucher lauschten gespannt, was sich am Altar tat. Die Kinder waren ausstaffiert als Tannenbaum, Eule oder Reh. Und Erzählerin Jacqueline brachte den Zuschauern eine Geschichte zu Ohren, die von einem kleinen Tannenbaum berichtet, der sich zwischen den großen Fichten gar nicht wohlfühlte. Doch seine Stunde sollte noch kommen, denn ihm war ein anderes Schicksal beschieden als in Möbelregalen zu verschwinden. Und jeder ahnt, wo er — festlich geschmückt — seinen Höhepunkt erreicht: als Weihnachtsbaum in einem Aphovener Wohnzimmer...

Die Kinder gingen in ihren Rollen auf, spielten mit viel Herz und Begeisterung — und so war auch der Applaus zum Schluss, als Gruppenleiterin Sabine Heinrichs jedes einzelne Kind vorstellte, groß. Schade, wenn man bedenkt, dass ein solches Theaterstück letztlich nur zwei Vorstellungen erfährt.

Eine weitere Aufführung findet am heutigen Heiligen Abend um 15 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche in Aphoven statt.

(gk)