Aktion des Arztpraxisteams Beckers in Wassenberg für Hospizdienst

Freude beim Hospizdienst : Fleißig gestrickt und kräftig gespendet

Für Georg Wiefels, Susanne Hoeren und Katharina Falfasinski vom Hospizdienst Regenbogen e.V war der Anlass zum Aufsuchen einer Arztpraxis ein sehr erfreulicher.

Zur Spendenübergabe der Einnahmen aus einer bemerkenswerten Aktion erwartete sie das Arztpraxisteam um Dr. Susanne Beckers in den Räumen an der Roermonder Str. in Wassenberg.

„Das Christkind hat uns dank Ihrer Hilfe reichlich beschenkt“, leitete der Vorsitzende Georg Wiefels einen regen Gedankenaustausch ein. Als soziale Einrichtung leiste der Verein Ökumenischer ambulanter Hospizdienst Regenbogen e.V. Sterbe- und Trauerbegleitung sowie Weiterbildungen, betonte Wiefels. Zur Finanzierung des notwendigen Budgets seien Spenden unerlässlich. Hoch erfreut, aber auch erstaunt sei man über die Spendensumme von 4.500 Euro gewesen, die mit der Aktion des Praxisteams auf dem Wassenberger Weihnachtsmarkt zu tun habe, wie er in Erfahrung gebracht hätte.

„Ich liebe selbstgestrickte Wollsocken“, begann Susanne Beckers ihren Einstieg in ein ganzjähriges Engagement, welches das gesamte Team an den Tag gelegt hatte. Von dieser Vorliebe wüssten ihre Patienten, die aus Dankbarkeit oft Wollsocken mitgebracht hätten. Daraus sei im Laufe eines Jahres die Idee zur Spendenaktion entstanden.

So habe Beckers Wolle eingekauft und diese zur Verfügung gestellt, um daraus Socken zu stricken. Im Laufe des Jahres seien so mehr als 200 Paar Socken entstanden. Auch Mitarbeiterinnen des Teams hätten Socken gestrickt und Wolle sei bis nach Bayern versendet worden, weil dort Verwandte von Patienten sich an der Aktion beteiligten.

„Nach Absprache mit dem Vorsitzenden des Gewerbevereins, Georg Hensges, konnten wir mit einem Stand am Weihnachtsmarkt teilnehmen“, erläuterte Beckers den Ursprung der Spende. Das gesamte Team habe am Verkauf der Socken und Wolle an den drei Weihnachtsmarkt-Tagen mitgewirkt, betonte Beckers.

Nach Abzug der Selbstkosten habe sie dann den Betrag auf 4500 Euro aufgestockt. Weil die Arbeit nicht nur an den drei Tagen viel Energie kostete, bleibe es bei dieser einmaligen Aktion, auch wenn es für alle ein Gewinn gewesen sei.