Adventsdorf in Erkelenz öffnet diesmal länger

Kritik umgesetzt : Adventsdorf in Erkelenz öffnet diesmal länger

Das Konzept des Adventsdorfes am Alten Rathaus hat die langanhaltende Diskussion über das vorweihnachtliche Angebot in der Stadt beendet. Im vergangenen Jahr überzeugte der Dortmunder Anbieter, die CTC GmbH, mit seinem in sich geschlossenen Adventsdorf am Rathaus und in den Arkaden. Ein Kritikpunkt blieb jedoch nach der erfolgreichen Premiere: Das Adventsdorf war zu kurz. Deshalb wird es in diesem Jahr bis zum 23. Dezember für die Besucher öffnen.

Das Dorf besticht durch seine geschlossene und teils überdachte Form, im Innenbereich durch ausgestreute Holzspäne, die vor kalten Füßen schützen sollen, und ein hochwertiges kulinarisches und kunsthandwerkliches Angebot. Glasbläser, Korbflechter und Muldenhauer zeigen ihr Können.

Bürgermeister Peter Jansen lobt die gute Zusammenarbeit mit dem Gewerbering, der maßgeblich am Zustandekommen des neuen Angebotes beteiligt war.

Besonderen Wert hat man bei der Planung auf Mitmach-Angebote für Kinder und ein familiengerechtes Bühnenprogramm gelegt. Dabei ist das Dorf eingebunden in ein vorweihnachtliches Gesamtkonzept, das auch den mittelalterlichen Adventsmarkt auf der Burg beinhaltet, zu dem die Freunde der Burg wieder für das erste Dezemberwochenende einladen. Gaukler, Zauberer, Feuerschlucker, Wikinger und Ritter erwarten die Besucher auf der Burg zu einem besonderen Erlebnis. Doch auch die dunklen Seiten des Mittelalters werden gezeigt, wenn der Bettler Ede über Armut und die Pest berichtet. Musikalisch sorgen die Spielleute der Bands Vrevel, Saitentanz und Borde mit flotten Melodien und frechen Texten für Stimmung. Am Sonntag, 3. Dezember, rundet das Shopping-Angebot in der Innenstadt das Programm ab. Von 13 bis 18 Uhr laden die Einzelhändler wieder zum verkaufsoffenen Sonntag ein.

Wieder mit dabei sind die Flexi-Buden, die sich großer Beliebtheit bei den Vereinen und Initiativen erfreuen, wie Nicole Stoffels vom Stadtmarketing hervorhebt. Die Flexi-Buden können für einen oder zwei Tage von sozialen und karitativen Einrichtungen, Hobbykünstlern oder Vereinen kostenlos gebucht werden. Die Caritas und die AWO nutzen das Angebot ebenso wie das Hospiz, die Stunk-Sitzung, der Imkerverein oder die Eine-Welt-Initiative.

Ein besonderes Highlight ist natürlich der Besuch des Nikolauses, der am Donnerstag, 6. Dezember, von 16 bis 18 Uhr die Kinder im Adventsdorf beschenkt.

(hewi)