348 Schüler verteilen sich auf 15 Eingangsklassen

Einstimmig beschlossen : 348 Schüler verteilen sich auf 15 Eingangsklassen

Nicht nur beim Vorsitzenden des Heinsberger Schul- und Kulturausschusses, Norbert Krichel (CDU), machte sich jetzt Erleichterung breit.

„Wir haben dieses Jahr nur geringe Probleme, da die Prognosen sich mit den realen Zahlen nahezu decken“, meinte er im Hinblick auf die Zahl der Eingangsklassen, die für das kommende Schuljahr an den Grundschulen der Stadt zu bilden sind. Die Prognosen gingen bei den Schulneulingen von 342 aus, tatsächlich wurden 348 Mädchen und Jungen an den Schulen angemeldet.

Bei der Prognose waren die Umstände berücksichtigt, dass noch zwei Anmeldungen fehlten, eventuell Antragskinder abgelehnt, schulpflichtige Kinder zurückgestellt und einzelne Kinder Förderschulen besuchen würden. Die Anmeldezahlen wurden im November letzten Jahres in einer gemeinsamen Runde zwischen den Grundschulleitern und dem Schulträger erörtert. 

„Wir sind froh, dass es in diesem Jahr  keine Probleme bei der Verteilung gibt“, sagte Guido Rütten, der offiziell für die Christdemokraten sprach. Auch die übrigen Fraktionen teilten diese Ansicht. Somit wurde einstimmig beschlossen, im Schuljahr 2019/2020 insgesamt 15 Eingangsklassen zu bilden. Die GGS  Heinsberg, eine Schule gemeinschaftlichen Lernens (GL), erhält demnach vier Eingangsklassen, der Grundschulverbund Grebben-Schafhausen zwei (1 x Greb. / 1 x Schafh.), die KGS Oberbruch (GL) zwei, die KGS Dremmen eine, die GGS Randerath eine, die KGS Straeten zwei, die KGS Kirchhoven (GL) zwei und die KGS Karken eine Eingangsklasse.

Der Rat der Stadt Heinsberg hatte in einer Sitzung am  4. September 2013 die Entscheidung getroffen, für die Grundschulen mit einem hohen Migrantenanteil oder Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Klassengrößen der Eingangsklassen möglichst auf höchstens 23 Schülerinnen und Schüler zu begrenzen.

Willi Mispelbaum (Grüne) wunderte sich allerdings, wieso an der Grundschule in Dremmen inklusive dreier Anmeldungen aus Oberbruch 30 Anmeldungen vorlägen, aber hier nur eine Eingangsklasse gebildet werde. In Oberbruch selbst waren es 37 Anmeldungen, was jedoch zu zwei Eingangsklassen führte. „Warum werden die Oberbrucher in Dremmen nicht abgewiesen“, fragte Mispelbaum.

Schulamtsleiter Friedbert Görtz erläuterte in diesem Zusammenhang, dass es letztlich eine freie Schulwahl gebe. „Man kann nicht einfach Kinder abweisen.“ Am Ende müsse hierüber die Schulleitung entscheiden.

(her)
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