2000 Entchen schwimmen auf der Rur um die Wette

Rennen auf der Rur : 2000 Entchen schwimmen um die Wette

Das sechste Entenrennen der St.-Marien-Schützenbruderschaft lockte viele Zuschauer an die Rur. Rund 2000 kleine gelbe Plastikenten waren mit Startnummern versehen worden und warteten in großen Tonnen auf ihren Einsatz.

. Der begann rund einen Kilometer weiter, als mittels eines Schaufelbaggers die ersten tausend Enten zu Wasser gelassen wurden. Ganz so einfach war es nicht, bis zur Auffangvorrichtung auf Höhe der Rurbrücke bei Sodekamp-Dohmen zu kommen. Einige Enten landeten gleich beim Massenstart oder auf der Strecke im Ufergebüsch und mussten von Helfern wieder auf den rechten Weg gebracht werden.

Mit Anglerhosen und bis zu den Hüften im Wasser standen die Helfer an der Holzkonstruktion. Dort wurden die Enten in genauer Reihenfolge in Empfang genommen. Denn die ersten 23 Enten brachten ihren Besitzern Geld- oder Sachpreise ein. Rund 2000 Lose für die Enten waren im Vorfeld verkauft worden. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung habe sich längst etabliert und gehöre zu Pfingsten in Hilfarth, wie der Vorsitzende der Schützen, Olaf Lengersdorf, betonte. „Es geht um Spaß und das Zusammensein“, erklärte er. Die Idee kam den Schützen, als im Fernsehen über etwas Ähnliches berichtet worden war.

Die Rennen wurden natürlich live kommentiert, was die Spannung unter den Zuschauern erhöhte. Zwischen den beiden Hauptläufen gab es einen Sonderlauf für Kindergärten und Schulen. Die Kinder konnten sich bei Zuckerwatte, Fritten und Schminken zwischen den Läufen beschäftigen oder inspizierten den Streckenverlauf vom Start bis zum Ziel. Und da das Wetter mitspielte, war das Warten am Ufer auch durchaus erträglich.

Abschließend wurden auch die Enten geborgen, die auf Abwege geraten waren, denn in zwei Jahren werden sie wieder gebraucht.

(hewi)
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