Geilenkirchen: Zehn Jahre Dialysezentrum Geilenkirchen

Geilenkirchen: Zehn Jahre Dialysezentrum Geilenkirchen

Die Zahl ist alarmierend: Etwa 60.000 Dialyse-Patienten gibt es im Jahr in der Bundesrepublik. Tendenz steigend. Eine der Ursachen ist sicherlich der steigende Altersdurchschnitt der Bevölkerung.

Andererseits nehmen Volkskrankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck, Ursachen für eine Schädigung der Niere, explosionsartig zu. Deshalb wollen die beiden in Geilenkirchen niedergelassenen Ärztinnen Dr. Yvonne Grafen, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, und Dr. Beate Schneider, Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie, die Bevölkerung aufklären.

Anlässlich ihres zehnjährigen Praxisbestehens in der Herzog-Wilhelm-Straße laden sie am Sonntag, 6. September, 11.30 Uhr bis 16 Uhr, zu einem Aktionstag in ihre Praxisräume und auf das Gelände der Praxis ein. Das gesamte Praxisteam steht an verschiedenen Informationsständen zu den Themen Nierenerkrankungen, Transplantation, Nierenersatztherapie, Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Ernährung bei diesen Erkrankungen mit Informationen und Auskünften zur Verfügung.

Im Mittelpunkt des Aktionstages steht ein Vortrag von Dr. Armin Homburg, Transplantationskoordinator der Medizinischen Klinik II des Aachener Klinikums, zum Thema „Organspende und Transplantation - oder?” von 12 Uhr bis 12.30 Uhr. Zwei nierentransplantierte Patienten, die in der Geilenkirchener Praxis betreut werden, berichten über ihre Erfahrungen.

„Wir behandeln Patienten, die dialysepflichtig sind. Aber wir wollen verhindern, dass sie es werden und handeln deshalb präventiv”, erklärt Yvonne Grafen. „Schließlich ist die Diaylyse ein erheblicher Eingriff ins Leben, denn für die Blutwäsche muss der Patient dreimal in der Woche für vier bis fünf Stunden in die Praxis kommen”, sagt Beate Schneider.