Geilenkirchen-Niederheid: Wochenendhaus brennt aus: Gebäude nicht zu retten

Geilenkirchen-Niederheid: Wochenendhaus brennt aus: Gebäude nicht zu retten

Ein Wochenendhaus in Niederheid ist am Donnerstagmorgen ausgebrannt. Kurz nach 7 Uhr hatten Passanten einen Feuerschein in dem Waldgebiet unweit der Leopold-Hoesch Straße bemerkt und die Feuerwehr alarmiert.

Das private Gelände ist umzäunt und für Unbefugte nicht zugänglich. Aus diesem Grund mussten die ersten eintreffenden Feuerwehrkräfte ein Eisentor aufbrechen, um an den Brandort zu gelangen. Schon bei der Anfahrt hatten sie den weithin sichtbaren Brand lokalisiert und stellten bei Eintreffen fest, dass hier ein großes Holzhaus in Flammen stand.

Kurz nach 7 Uhr hatten Passanten einen Feuerschein in dem Waldgebiet unweit der Leopold-Hoesch Straße bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Foto: gs

Die Kräfte der Löscheinheiten Tripsrath-Niederheid und Geilenkirchen gingen zum Teil unter Atemschutz mit drei C-Rohren gegen die Flammen vor, wobei sie sich allerdings nur noch auf das Ablöschen der brennenden Balken beschränken konnten.

Die Kräfte der Löscheinheiten Tripsrath-Niederheid und Geilenkirchen gingen zum Teil unter Atemschutz gegen die Flammen vor. Foto: gs

Zu retten gab es zu diesem Zeitpunkt bereits nichts, fast das komplette private Wochenendhaus war schon zusammengebrochen. Weil das Holzhaus weitab jeglicher Wasserversorgung lag, richtete die Feuerwehr einen Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen ein, die ihre Tanks an der Leopold-Hoesch Straße mit Wasser befüllten. Außerdem entnahmen die Einsatzkräfte, über eine Pumpe, Wasser aus dem angrenzenden Fischteich. Nach einer knappen Stunde war der Brand unter Kontrolle, jedoch erfolgten weitere Nachlöscharbeiten, die sich noch zwei Stunden hinzogen.

Weil das Holzhaus weitab jeglicher Wasserversorgung lag, richtete die Feuerwehr einen Pendelverkehr mit Löschfahrzeugen ein. Foto: gs

Nach ersten Schätzungen wird der Schaden von der Feuerwehr auf mehrere zehntausend Euro beziffert. Die Polizei war ebenfalls am Einsatzort und nahm die Ermittlungen nach der Brandursache auf. Insgesamt waren etwas mehr als 30 Feuerwehrleute in dem Einsatz eingebunden. Die idyllisch im Wald neben einem Teich gelegene „Trapperhütte“ bestand aus massiven, in sich zusammen gesetzten Rundhölzern und wurde besonders im Sommer von den Eigentümern als Freizeitdomizil genutzt.

Nach einer knappen Stunde war der Brand unter Kontrolle, jedoch erfolgten weitere Nachlöscharbeiten, die sich noch zwei Stunden hinzogen. Foto: gs
(g.s.)
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