Bezirksliga: Vier Mannschaften für die SG Union

Bezirksliga : Vier Mannschaften für die SG Union

„War das ein Schub für die gesamte Rückrunde“, sagte Vorsitzender und Teammanager Bernd Damm und hatte immer noch ein Lächeln auf seinen Lippen.

Damm blickte zum Gewinn des großen Hallencups des Zeitungsverlages Aachen in der Winterpause, hier triumphierte der Bezirksligist und gewann zur Überraschung diesen Cup.

Die Rückrunde in der Liga sah Trainer Hermann Josef „Jo“ Lambertz als herausragend: Neun Siege, zwei Remis und nur vier Niederlagen ließen alle strahlen. Am Ende Platz sechs, nur vier Punkte hinter Rang drei – diesen Platz für die kommende Saison würde der Coach sofort nehmen.

Denn er sieht im siebten Trainerjahr bei der SG ganz vorn nur eine handvoll Mannschaften, die um den Titel mitspielen können.  Dieses siebte Jahr soll kein verflixtes für den Trainer werden. Als der Coach vor Jahren übernahm, stand der Club auf  Talfahrt. Lambertz konnte das Steuer herumreißen und formte seine Einheit mit dem Erfolg „Aufstieg“. 

Im dritten Bezirksligajahr sieht Jo Lambertz seine Mannschaft stark genug, erneut im einstelligen Tabellenbereich mitzumischen, alle hoffen auf einen weiteren Schub.  Die Hoffnung ist da, obwohl die Abgänge erst verkraftet werden  müssen. Da wäre Ralf Thora (zum SSV Kirchhoven), ferner kehrten die beiden japanischen Spieler zurück zur Heimat. Dafür sind wieder zwei neue Japaner im Kader. Weiter neu im Kader sind Kubilay Demirhan vom VfJ Ratheim, Leon Rothkranz vom SC Ederen, Ryogo Uchikoshi und Yuito Koshikawa (beide Japan), Niklas Spelz von Alemannia Mariadorf.

„Wir möchten unsere Leistung in der neuen Saison bestätigen“, so Lambertz und vertraut seiner Mannschaft, sieht starke Neuzugänge. Der erfahrene Coach wäre nicht der Trainer, der er nun mal eben ist, wenn er trotz seiner bisherigen sechs Jahre als Coach keine Baustellen sehen würde. Das Offensivspiel soll verfeinert und angekurbelt werden, Lambertz hofft hier auch durch die Neuzugänge auf eine weitere Spielkultur. In der Defensive sieht der Trainer „eine Wand“ – der Grundstein für den Erfolg in einer nach Lambertzs’ Meinung sehr ausgeglichen Bezirksliga ohne direkten Meisterschaftsfavoriten.

Bei der SG ist viel Bewegung. Die zweite Mannschaft spielt in der Kreisliga B, zeigte eine starke Leistung und ist wieder in der kommenden Saison eine große Unbekannte für die Vereine. Die Dritte spielt C-Liga, die Vierte in der Kreisliga D.