Übach-Palenberg: VfL hofft auf den Sprung in die A-Liga

Übach-Palenberg : VfL hofft auf den Sprung in die A-Liga

Beim VfL Übach-Boscheln blickt man mit Zuversicht in die neue Saison. „Wir möchten weiterhin oben mitspielen“, erklärt Rasid Cosic, seit zwei Jahren Chefcoach der Mannschaft. Nach der Hinrunde der abgelaufenen Saison sah es gut aus, da lag der VfL auf Rang zwei. Die Rückrunde brachte Rang vier.

Der VfL spielte also eine sehr konstante Saison. Tiefer als Rang 5 stand man nie. Im Gegenteil, in der Hinrunde war man zweimal Tabellenführer, und ab dem 14. Spieltag festigte der VfL seinen dritten Rang und hielt ihn dann auch. Die neue Spielzeit soll — so hofft das Team — mehr Glück bringen. Zwar hat der VfL einige Spieler verloren, jedoch konnten diese ersetzt werden.

Neuzugänge

In der neuen Saison kann der Coach auf Erfahrung setzen. Da ist mit 41 Jahren besonders Holger Bien hervorzuheben. Neuzugang Dimitriy Neger (aus Herzogenrath) ist 38 und auch eine echte Verstärkung. genau wie Raphael Szkaradek (35) und Yunes Amin (33). Wobei neben der Erfahrung aber auch genug Jugend dabei ist. Die Mischung stimmt, mit durchschnittlich 27,4 Jahren ist das Team bestens aufgestellt. Der Kader ist groß. Zu den jungen Spielern gehören Jannik Hennes und Sadiki Soulaymane (aus Oidtweiler) sowie Marco Rummler, der nach einem Kreuzbandriss wieder dabei ist. Hier sieht der VfL viel Potenzial. Weiterhin verspricht Julian Almstedt (FC Wegberg-Beeck II) eine Verstärkung zu sein. Auch durch einige Spieler, die aus der zweiten Mannschaft stammen, hat der Club sich breiter aufgestellt. Ein weiterer Garant für Erfolg ist Kevin Pfeifer. Mit 18 Toren war er bester Torschütze des VfR und ist neben Holger Bien ein Zugpferd in der Mannschaft.

Trainer Rasid Cosic blickt auf eine gute Vorbereitung, Sorgen hat er dennoch. Im Torwartbereich gibt es Probleme durch Verletzungen. Die Torwartfrage könnte zum Start der Saison ein Problem werden.

Dennoch reibt sich der Coach die Hände, beim VfL ist Aufbruchsstimmung spürbar. Die Mannschaft will es wissen und Taten für sich sprechen lassen. „Es passt beim VfL alles zusammen“, freut sich der Coach und sieht die Kameradschaft als den zwölften Mann auf dem Platz.

Aufstieg als Abschiedsgeschenk

Natürlich spekuliert das Team auf eine Rückkehr in die Kreisliga A. Nach der Saison 16/17 musste das Team nach neun Jahren A-Liga runter in die B-Liga. Wie sagte damals das Urgestein Holger Bien nach dem Abstieg mit fast 40 Jahren: „Mit einem Abstieg möchte ich bei meinem VfL nicht abtreten“.

Die Devise lautet eindeutig für die neue Spielzeit: Auf zu neuen Taten. Vielleicht bastelt Holger Bien an seinem möglichen Abschiedsgeschenk mit.

Der Coach freut sich auf jeden Fall auf die neue Spielzeit.

(agsb)
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