Karneval: Übacher „Dreigestirn“ begeistert

Karneval : Übacher „Dreigestirn“ begeistert

„Das war ja mal wieder spitzenmäßig“, so lautete der Kommentar einer der vielen jecken Frauen, die es bei der Frauensitzung der KFD Übach im Pfarrzentrum St. Dionysius mal wieder so richtig krachen ließen.

Schon die Begrüßung war originell: Kölsch, zunächst ins Hochdeutsche und dann in „Seniorensprache“ übersetzt.

Ebenso ein Knaller war der erste Sketch „blind date“, wie immer professionell und köstlich gespielt von Annette Schultes und Kathi Kleinjans, zu Recht der Eisbrecher. Danach spielten sich Sabine Langemeyer, Andrea Dohse, Renate Troschke, Anne Tobies und Sabine Lengersdorf warm. „Der Stuhl“ und „Beim Frauenarzt“ hießen ihre Beiträge, die alle köstlich amüsierten.

Neue Künstler auf der Bühne

Die Newcomer Sandra Terodde und Moni Löhmer hatten ihren karnevalistischen Einstieg mit Unterstützung der erfahrenen Nicole Görigk. Zusammen traten sie als „Dreigestirn“ auf, ein erneuter Lacherfolg.

Auch in diesem Jahr wurde die Sitzung durch „et Frollein“ bereichert, Christel Hartmann, wieder mal in guter Form, diesmal mit Background Chor, riss zu Jubelstürmen hin. Auch der „Witwensong“ (Kathi Kleinjans, Beate Kreins, Heike Müller, Annette Schultes) wurde mit viel Beifall aufgenommen. Ebenso wie weitere Programmpunkte, die allesamt begeisterten. Hier sei noch besonders Alex Seebald erwähnt, die mit gekonntem Gesang die Frauen mitriss.

Auch die Vergabe der diesjährigen „Narrenkappe“ an Julia Günther, die wieder einmal die Küchenorganisation in ihren erfahrenen Händen hielt, gehörte dazu. Für Musik und Licht sind schon seit Jahren Uwe Görigk und Harald Lengersdorf zuständig, die beiden fühlen sich als einzige Herren im Saal deshalb jedoch nicht unwohl. Ergebnis: Das Karnevals-Team konnte erneut die Übacher Frauen mitreißen.

Außer einem restlos begeisterten Publikum, das noch lange nach Ende des Programms durch den Saal tanzte, gibt es auch in diesem Jahr wieder einen bemerkenswerten finanziellen Erfolg.

Die Frelenberger TeilBar der evangelischen Kita Meragel sowie der Förderverein der Kita Arche Noah Übach werden sich den finanziellen Gewinn der erfolgreichen Sitzung teilen.

Diese Veranstaltung kann als vorbildliches Beispiel dafür genommen werden, wie „Spaß an der Freud“ kombiniert mit Einsatz für einen guten Zweck kombiniert werden kann, wenn dahinter ein zuverlässiges Team steht, in dem jede das macht, was sie gut kann und gerne macht.

(defi)
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