Übach-Palenberg: Interkommunale Zusammenarbeit starten

Archivaufgaben : Interkommunale Zusammenarbeit starten

Übach-Palenberg und Herzogenrath teilen sich zukünftig für die Archivaufgaben einen Mitarbeiter. Das ist teil der interkummunalen Zusammenarbeit. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

Vor dem Hintergrund der durch das Land NRW besonders beworbenen interkommunalen Zusammenarbeit als Mittel zur Erzielung finanzieller Synergieeffekte sind die Städte Herzogenrath und Übach-Palenberg übereingekommen, ihre kommunalen Archivaufgaben durch gemeinschaftlich eingesetztes Personal wahrzunehmen. Der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Übach-Palenberg hat einer entsprechenden öffentlich-rechtlichen Vereinbarung in seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich zugestimmt.

„Ich bin ein großer Verfechter der interkommunale Zusammenarbeit“, erklärte Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch. Versuche, eine Zusammenarbeit mit Geilenkirchen im Rechnungsprüfungsbereich auf den Weg zu bringen, seien leider in der Vergangenheit gescheitert.

Weniger Kosten

„Nur wollen wir gemeinsam mit Herzogenrath die Archivaufgaben organisieren. Wir sehen hier Synergieeffekte im Sinne einer Kostenersparnis.“ Die Archivaufgabe sei innerhalb der Verwaltung bisher auf viele Schultern verteilt gewesen. „Durch die Zusammenarbeit kann sich nun wieder jemand Hauptberuflich damit befassen“, führte der Rathauschef aus. Gemäß der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung soll das Personal (eine Vollzeitstelle) durch die Stadt Herzogenrath im Einvernehmen mit Übach-Palenberg eingestellt und beschäftigt und dann im Rahmen einer Abordnung der Stadt Übach-Palenberg grundsätzlich hälftig zur Verfügung gestellt werden.

SPD-Chef Alf-Ingo Pickartz sei generell auch ein Befürworter der interkommunalen Zusammenarbeit. „In diesem Fall ist es allerdings eher eine Personalmiete.“

Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Dies war eine Voraussetzung für eine bis zu 90-prozentige Förderung. Die Verwaltung sei zuversichtlich, mit dieser Vereinbarung der Förderung zu entsprechen. „Das ist eine gute Zusammenarbeit, beide Städte profitieren. Umso besser, dass nun auch noch eine Förderung in Aussicht ist“, findet Gerhard Gudduschat (CDU).

(mcz)
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